Grüne Salat | Kochzeit–Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Grüne Salat

Knackig, frisch und gesund.

Alle Salatsorten bestehen zu 95 Prozent aus Wasser und sind sehr kalorienarm.
Salate geben uns das Gefühl, dass wir uns gesund ernähren.
Und da ist auch etwas Wahres dran, weil die enthälten viel Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Dabei ist es wichtig, den Salat erst kurz vor der Zubereitung zu waschen und ihn nicht im Wasser liegen zu lassen, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe schnell verloren gehen.

Bataviasalat

Der rote, grüno oder zweifarbige kopfbildende Salal schmeckt wie ein kräftiger Eisbergsalat – knusprig, saftig und süß.
Freilandware von Mai bis September.

Chicoree

Die Chicoreesprossen wachsen in abgedunkelten Treibräumen heran, werden bis zu 20 cm lang, bis zu 5 cm breit und wiegen zwischen 100 und 150 Gramm.
Die knackige Frische, der angenehm herbe Geschmack und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten haben dazu beigetragen, dass Chicoree auch bei uns zunehmend an Beliebtheit gewinnt.
Er ist ernährungsphysiologisch ein sehr wertvolles Gemüse, arm an Kalorien und ein wichtiger Vitaminspender in den Wintermonaten.
Allerdings muss man sein spezielles Aroma mögen, um die Sprossen als Salat oder Gemüse zu genießen.

Saison: von Oktober bis April.

Roter Chicoree
Im Geschmack deutlich milder als dle gelb-weiße Form. Besonders zart sind die kleinen Exemplare.
Man kann sie gut halbieren und in Olivenöl braten.

Crisp-Salat

Geschmacklich wie Eisbergsalat, aber kleinerund mit lockerem Kopf und gekräuselten Blattern.

Eichbalattsalat

Herzhafter, haselnussahnlicher Geschmack. Die empfindlichen Blätter sollten erst kurz vor dem Verzehr angemacht werden.

Roter Eichbalattsalat
Die rote Variante schmeckt besonders nussig. Er ist ahnlich empfindlich wie der grüne Eichblatt salat und im Kühlschrank nur einen Tag haltbar.

Eisbergsalat

Die festen, geschlossenen Köpfe sind im Kühlschrank lange haltbar. Zum Verzehr vierteln und dann In mundgerechte Stücke schneiden.

Grüner Eisbergsalat
Die Salalköpfe kommen mit lockeren Umblättern auf den Markt. Mit seinem eher neutralen Geschmack passt er zu fruchligen und herzhaften Dressings.

Roter Eisbergsalat
Die rote Variante ist noch relativ neu im Angebot. Verträgt kraftige Dressings und eignet sich auch sehr gut für Sandwiches.

Endiviensalat

Endiviensalat, auch als Winterendivie oder Escarol bezeichnet, ist eine Variante des Frisee.
Er hat breite, gezahnte, grüne Blätter und ein kräftiges, leicht gelbes Herz.
Der Geschmack ist kräftig herb. Endivie ist als Blattsalat relativ lang haltbar, im Kühlschrank bis zu sieben Tage.
Er enthält die Vitamine A, B1. B2, C sowie Kalium, Phosphor und Calzium.

Escariol

Der robuste, frostunempfindliche Salat versorgt auch im Winter mit vielen Vitaminen und gesunden Bitterstoffen. Mit einer Vinaigrette anmachen.

Feldsalat

Kleine Pflanze, große Wirkung.
Feldsalat entpuppt sich in der kalten Jahreszeit als wahres Multitalent.
Als typisches Wintergemüse liefert er einen hohen Gehalt an Kalium, Folsäure, Calcium und Eisen.
Feldsalat, der andernorts auch unter den Namen Acker-, Rapunzel-, Nüssli-oder Vogerlsalat bekannt ist, zeichnet sich insbesondere durch einen herzhaften Geschmack aus.

Die einjährige Pflanze besitzt maximal 20 Blätter unterschiedlicher Größe und Form, die eine Rosette bilden.
Besonders geschätzt sind die langsam wachsenden Sorten mit dunkelgrünen Blättern.
Damit die lebenswichtigen Nährstoffe erhalten bleiben, sollte man den Salat möglichst schnell nach dem Kauf verzehren.

Bei der Zubereitung können die aus mehreren Blättern bestehenden Pflänzchen unzerteilt bleibenes genügt, die Wurzel enden abzuschneiden.
Anstatt das Blattgemüse unter fließendem Wasser zu säubern, bietet es sich an, es nur behutsam im Wasser zu schwenken.
Anschließend müsse man den Feldsalat gut abtropfen lassen und vorsichtig in einem Handtuch trocknen, um die Marinade nicht zu verwässern.
Feldsalat schmeckt allein genauso gut wie in Kombination mit anderen Salaten.

Ganz nach Geschmack kann man ihn mit verschiedensten Dressings zubereiten.
Kräuter-, Pfeffer-, Specksauce passen ebenso zu ihm wie Senf oder Knoblauch, Jogurt oder Sauerrahm.
Weil sein herzhaft würziger Geschmack an frische Nüsse erinnert, wird er gern mit Walnüssen serviert.

Als Öl für ein Dressing harmoniert auch kalt gepresstes Rapsöl sehr gut, weil es nussig schmeckt.
Eine besonders schmackhafte Zubereitungsvariante ist Feldsalat mit gebratener Putenbrust Äpfeln und gehobeltem Bergkäse.

Frisee

Der Frisee ist ein krauser, fester Salat mit gefiederten Blättern und gelbem Herz.
Er gehört zu den Endiviensalaten. Er ist knackig im Biss und passt besonders gut zu Tomaten.
Frischer Frisee hat feste Blätter. Er enthält die Vitamine A, B1, B2 sowie Niacin.
An Mineralien Kalium, Phosphor, Calzium und Natrium.

Harlekin-Salat

Die Weiterentwicklung des Eichblattsalates hat weiche Blätter mit besonders mild-nussigem Geschmack.
Auch als „Schnabelsalat“ bekannt.

Herbst-Zicorie

Der „Zuckerhut“ schmeckt trotz seines Namens nicht süßlich. In warmem Wasser gut spülen, das mildert den bitteren Geschmack.

Kopfsalat

Kopfsalat hat im wesentlichen grüne Blätter.
Bei starker Kopfbüdung entsteht ein gelbes „Herz“.
Als leichte Kost sollte er zu jeder Mahlzeit gehören.
Er enthält die Vitamine A. B1, B2 sowie Kalium, Phosphor, Calzium und Natrium.

Roter Kopfsalat
Die rote Kopfsalat-Variante schmeckt noch milder als die grüne, ist aber weniger haltbar.
Ein Leckerbissen sind die zarten Herzen.

Kraussalat

Sammelbegriff für verschiedene Kreuzungen, zum Beispiel Kopfsalat-Batavia, Kopfsalat-Romana oder Batavia-Eichblalt.

Lollo Bionda

Lollo Bionda ist eine Lollo-Art mit hellgrünen Blättern.
Alle anderen Merkmale sind mit Lollo Rosso identisch. Dies gilt lür die Verwendung sowie für die Vitamine und Mineralien.

Lollo Rosso

In den Sommermonaten wird er seit einigen Jahren in Deutschland angebaut.
Lollo Rosso hat keinen geschlossenen Kopf, bildet aber mit seinen krausen, dunkelroten Blättern eine Blattrosette von ca. 20 cm Durchmesser.
Sein Geschmack ist knackig, leicht herb und sanft nussartig.
Lollo Rosso enthält wie andere Blattsalate die Vitamine A. B1, B2, C sowie die Mineralien Kalium, Phosphor und Calzium.

Löwenzahn

Gebleichter Löwenzahn
Wird in dunklen Räumen gezogen, deshalb die blasse Farbe. Deutlich milder im Geschmack als wilder oder Kultur-Löwenzahn.

Kultur-Löwenzahn
Er ist im Geschmack milder als der wilde Löwenzahn und wird in Stauden angeboten. Kann auch wie Spinal gedunstet werden.

Wilder Löwenzahn
Im Frühjahr nur die möglichst zarten Blatter sammein. Nicht auf gedüngten Wiesen oder an viel befahrenen Straßen.
Besser im eigenen Garten.

Pflücksalat

Dieser Salat bildet keine Köpfe. Die Pflanzen werden oft im Topf angeboten und sind dadurch länger haltbar.
Man erntet die Blätter von außen nach innen.

Portulak

Die fleischigen Stiele und jungen Blätler schmecken fein-nussig, leicht salzig und säuerlich. Ältere Blatter werden bitter.
Knospen wie Kapern verwenden.

Radiccio Di Castelfranco

Die rosenformige „Winterblüme“ wachst unter dunklen Planen und entwickelt so ihre beige-weißliche Farbe.

Radiccio Trevigiano

Wird nur als Gemüse zubereitet, zum Beispiel in Risotto. Vorher 10 Minuten in Zuckerwasser legen, um den bitteren Geschmack zu mildern.

Radiccio Treviso

Dieser Radicchio bildet keine Köpfe. Kraftig bitterer Geschmack. Man isst ihn roh, aber auchgebacken oder gebraten mit Parmesan.

Rauke oder Rucola

Rauke war bereits im Mittelalter sehr beliebt, nicht zuletzt als Mittel zur Verdauungsförderung.
Dann ist sie bei uns lange Jahre in Vergessenheit geraten.

Doch seit sie unter dem italienischen Namen Rucola in die Gastronomie zurückgekehrt ist und weil die vielen deutschen Italien-Urlauber auf diese Köstlichkeit zu Hause nicht mehr verzichten wollen, hat der Salat mit den löwenzahnähnlichen Blättern eine Renaissance erlebt.

Sie können zwei Sorten unterscheiden:
Die Ölrauke hat zartgrüne längliche Blätter, bei der wilden Rauke sind sie stärker ausgefranst.
Rauke gehört zur Familie der Kressegewächse. Wie die anderen Familienmitglieder schmeckt sie scharf würzig bis leicht bitter.
Wem der Geschmack zu dominant ist, kann Rucoia einfach mit milderen Blattsalaten mischen.
Verursacher des markanten Geschmacks sind die Senfölglykoside, die vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Infektionen gegen Viren, Bakterien und Pilze schützen sollen.

Die Blätter bleiben länger knackig, wenn sie in einem verschlossenen Gefäß oder einer Plastiktüte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Rauke wird zum Garnieren von Speisen, in Salaten oder als würziger Geschmacksgeber in Pastasoßen geschätzt.
Probieren Sie mal Raukepesto aus: Raukeblätter klein schneiden, mit Knoblauch, Pinienkernen und Olivenöl im Mörser zerreiben.

Römersalat (Romanasalat)

Römersalat, auch Romanasalat genannt, hat lange, feine, dünne Blätter und ähnelt etwas dem Chinakohl.
Er ist herzhafter als Kopfsalat und bleibt auch geschnitten länger frisch und somit knackig und saftig.
Römersalat kann wie Kopfsalat verwendet werden. An Vitaminen enthält er A, B1, B2, C sowie die Mineralstoffe Kalium und Calzium.

Mini-Romana
Süßlich, knusprig, fein in der Struktur. Einzelne Blatter eignen sich als „Salatschiffchen“. Sonst halbieren und mit Dressing beträufeln.

Romanasalat (Länglich)

Der lange „Bindesalat“ wurde früher zusammengebunden, um ein helles Salatherz zu erhalten.
Bei Neuzüchtungen ist das nicht mehr nötig.

Rote-Bete Blätter

Die kleinen, süßlichen Blätter sind ideal für Salate, die größeren werden wie Blattspinal kurz gedünstet.
Auch die Stiele sind essbar.

Rote Mangoldblätter

Der Geschmack ist spinatähnlich mit feinnussiger Note. Kleine zarte Blatter als Salat, größere Gemüse zubereiten, die Stiele länger dünsten.

Roter Chicorino

Wird als Salat, aber auch zum Grillen oder Braten verwendet. Er ist kein Chicoree, sondern eine Radicchio-Variante.

Rougette de Montpeller

Diese französische Kopfsalat-Variante hat rot braune Blätter. Wie alle Salate nicht neben reifem Obst lagern, da sie dann schneller welken.

Salanova Grün

Diese Neuheit ist eine Kopfsalat-Variante, die sich mit einem Schnitt in die einzelnen Blätter zerlegen lässt.
Milder, saftiger Geschmack.

Salanova Rot

Alle Salatsorten dieser Züchtung haben viele, nahezu gleich große Blatter, die nicht mehr zerpflückt werden müssen.
Sie sind zart und mild im Geschmack.

Salarico

Eine Kreuzung aus süßlich-knackigem Eisberg und herzhaft-aromatischem Romanasalat.
Schmeckt besonders gut mit einer Zitronen-Olivenöl Vinaigrette.

Senfsalat

Die Blatter schmecken fein-scharf, kohlartig und süßlich. Dazu passen milde Vinaigrettes oder Dressings mit Joghurt oder Creme fraiche.