Asia-Nudeln | Kochzeit–Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Asia-Nudeln

Wer schnell ein leckeres Gericht aus dem Ärmel zaubern will und dabei noch etwas Abwechslung zur alltäglichen Küche sucht, ist bei asiatischen Nudeln an der richtigen Adresse: „Retsnudeln, Mie-Nudeln und Glasnudeln sind vielseitig einsetzbar, blitzschnell zubereitet und sehr lecker“, sagt Martina Kittler, Autorin des Buches „Asia Noodles. Lecker und trendy“.

Die asiatische Pasta schmeckt zu Wok-Gerichten, in Suppen und Salaten und ist eine ideale Beilage zu Fleisch und Fisch.
„Alle asiatischen Nudelsorten sind sehr anpassungsfähig an andere Lebensmittel und saugen den Geschmack von Kräutern, Gewürzen und diversen Aromen vollständig auf“, sagt die Kochbuchautorin.
Die richtige Würze entsteht vor allem durch scharfe Öle, Pasten und Saucen – aber auch Trockenpilze sorgen für den ridntigen Biss.
„Ein Klassiker unter den Pasten sind zum Beispiel Curry-, Korianderoder Zitron eng raspaste“, sagt Kittler.

Buchweizen-Nudeln mit Süßkartoffeln

Die Nudeln aus Buchweizen- und Süßkartoffelmehl passen gut zu Kohl – abgeschmeckt mit Mandelmus ein besonderer Genuss

Eiernudeln

Aus Weizen & Ei; gibt es von spaghetti-fein bis bandnudel-stark; für Wokgerichte.

Glasnudeln

Die wohl bekanntesten Vertreter der asiatischen Nudelküche sind Glasnudeln.
Wie ihr Namen verrät sind sie durchsichtig.
Glasnudeln werden aus Mungobohnenstärke hergestellt und eignen sich besonders für die Zubereitung von Salaten und Suppen.
„Wie alle asiatischen Nudeln müssen sie nur ein paar Minuten in heißes Wasser eingeweicht werden und sind anschließend sofort einsatzbereit“, betont die Kochbuchautorin.
Wenn man die Nudeln nach dem Abtropfen etwas kürzer schneidet, kann man sie leichter essen.
Lecker schmeckt zum Beispiel eine Glasnudelsuppe mit Einlagen wie Gemüse, Fischfilet oder Rindfleisch.

Mie-Nudeln

Die chinesischen Mie-Nudeln bestehen aus Weizen, es gibt sie mit und ohne Ei.
Sie werden spiralenförmig zusammengepresst und sind üblicherweise in kleine rechteckige Päckchen verpackt.
„Zum Garen legt man sie in kochendes Wasser, wo sie etwa vier Minuten ziehen müssen“, sagt Kittler.
Sie passen zu Wok-Gerichten, eignen sich aber auch als Beilage zu Fleisch und Fisch.Wer etwas Abwechslung zu asiatischen Fleisch-, Gemüse- oder Fischgerichten wünscht, kann die Mie-Nudeln nach dem Kochen auch knusprig frittieren.
„Für die Zubereitung von frittierter Pasta sollte man die Nudeln mit Ei kaufen“, rät die Autorin.

Die Mie-Nudeln werden nach dem Kochen mit einem Küchentuch abgetupft, anschließend wird in Wok, Pfanne oder Frrteuse etwas Öl erhitzt.
„Geeignet sind Öle, die sehr heiß gemacht werden können wie zum Beispiel Erdnuss-, Raps- oder Sojaöl“, sagt Krttler.
Wenn das Öl warm genug ist, kommen die Nudeln dazu und werden einige Minuten goldbraun und kross gebraten.
Nach dem Braten müssen sie kurz zum Abtropfen auf Küchenpapier gelegt werden.
Die Nudein sollten anschließend über dem Essen zerkrümelt und sofort serviert werden.

Naturreis-Nudeln

Die goldgelbe Sorte besteht zu 100 Prozent aus Naturreismehl.
Sie passen sehr gut zu Gemüse.

Naturreis-Nudeln mit Wakame

Die gesprenkelte Nudeloptik ist Wakame zu verdanken, den Braunalgen aus dem klaren Wasser vor Japans Nordinsel Hokkaido

Naturreis-Nudeln mit Kürbis und Ingwer

Ein wahres Geschmackswunder sind die Naturreisnudeln mit Kürbis und Ingwer.
Sie schmecken gut zu Karotten, Zwiebeln mit Knoblauch und frischem Ingwer.

Ramen

Japanische Alltagsnudel aus Weizen und Ei für Suppen und Nudelgerichte.

Reisnudeln

Die milchig-transparenten Reisnudeln aus Reismehl und Wasser sind breiter als Mie- und Glasnudeln.
„Auch sie werden in kochendes Wasser eingelegt und färben sich dabei weiß.
Die Nudeln harmonieren gut zu Wok-Gerichten, eignen sich aber ebenso für Salate und Suppen“, sagt Kittler.
Ein besonderer Gaumenschmaus ist zum Beispiel eine thailändische Garnelensuppe mit Reisnudel-Einlage.

Schwarzreis-Nudeln

Wie der Name bereits verrät, gibt schwarzes Reismehl hier den Ton an, ergänzt mit Naturreismehl und Wasser.
Die Nudeln sorgen für ungewöhnliche Farbakzente im Gericht. Sie schmecken gut zu gedünstetem Gemüse mit Tofu und Sojasoße.

Soba

Japanische Buchweizennudeln, die wegen ihres Aromas und Nährwerts besonders in kalten Gerichten geschätzt werden.

Somen

Helle hauchfeine Weizennudeln aus Japan – ideal für Salate und Brühen.

Thaireis-Nudeln

Die hellen Nudeln bestehen aus weißem, thailändischem Reismehl und Wasser.
Sie schmecken gut zu gedünstetem Gemüse mit Tofu und Sojasoße.

Wan-Tan-Blätter

Aus Eiernudelteig; werden bei uns tiefgefroren angeboten; für Nudeltaschen.

Weizennudeln

Typisch chinesisch; meist dünne lange Bandnudeln. Gibt es trocken und frisch in Asienläden; für Suppen und Wokgerichte.

Nudeln kochen

Asia-Nudeln werden immer ohne Salz gegart und anschließend mit kaltem Wasser völlig abgekühlt.
Danach werden sie nach Rezept weiterverarbeitet.
Die Garmethoden sind je nach Nudelsorte unterschiedlich – im Zweifel zählt dabei die Packungsangabe.

Die Garmethoden:

Kochen:
Chinesische Weizen- und Eiernudeln werden wie europäische Nudeln in reichlich siedendem Wasser gekocht.
Auch manche Reis- und Glasnudeln werden so gegart – allerdings sehr kurz.

Verzögertes Kochen:
Japanische Soba und Somen werden wie üblich aufgekocht, dann mit etwas kaltem Wasser „gestoppt“, bis sie wieder kochen.
Dies 1-2-mal wiederholen und fertig kochen.

Einweichen:
Manche Glas- und Reisnudeln müssen nur in heißem bis kochendem Wasser quellen, um gar zu werden.