Sushi – ein gesundes Fast-Food | Kochzeit–Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Sushi – ein gesundes Fast-Food

Sushi – ein gesundes Fast-Food stammt aus Japan, denn da dieses Land von Meeren umgeben ist, ist es auch naheliegend das in Japan viel Fisch gegessen wird.
Die Japaner essen in der Tat Fisch in großer Menge und in den verschiedensten Variationen. Der Trend des Sushi ist schon vor vielen Jahren nach Deutschland geschwappt, ist aber gerade jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde, denn Sushi gilt als das gesündeste, wenngleich auch teuerste, Fast-Food.

Sushi ist eine Kombination von Reis und rohem Fisch, welches ein wenig mit Essig gewürzt wird. Es gibt aber auch Sushi-Variationen mit Gemüse oder Ei sowie vielen weiteren Zutaten. Zu den bekanntesten Formen gehört das Nigiri-zushi und Maki-zushi. Beim Nigiri-zushi handelt es sich um eine Rolle aus Reis, die mit der Hand geformt und mit dem Fisch belegt wird. Das Maki-zushi wird auf einer Bambusmatte zubereitet. Hierbei wird der Reis auf der Bambusmatte ausgebreitet und dann mit dem Fisch belegt und gerollt.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Sushi eine sehr gesundes Fast-Food ist. Im Sushi sind nahezu die gleichen Nährwerte wie in anderen Lebensmitteln enthalten, der große Unterschied aber besteht darin, dass es bedeutend weniger Fett hat.

Des Weiteren ist Fisch ohnehin sehr gesund, denn durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren können so Schlaganfällen und Herzinfarkten vorgebeugt werden. Durch die Kombination mit dem Reis ist es möglich, während der Verdauung den Blutzuckerspiegel langsamer steigen zu lassen.

Dies wiederum bringt den Vorteil mit sich, dass das Sättigungsgefühl wesentlich länger anhält, als es bei anderen Lebensmitteln der Fall ist.

Des Weiteren zeichnet sich Sushi dadurch aus, dass es sehr kalorienarm ist. Der Reis besitzt rund 100 Kalorien pro 100 Gramm. Wie viele Kalorien eine ganze Sushirolle besitzt, hängt von der Größe und dem Belag ab. Die bekannte und beliebte Kappa-Maki (Gurkenrolle) besitzt ca. 100 Kalorien, während ein Stück einer California-Rolle ca. 40 Kalorien hat. In der Regel besteht eine typische Sushi-Mahlzeit aus acht verschiedenen Nigiri und zwei Stücken einer dünnen Rolle. Damit kommt man auf ca. 450 kcal.

California Rolls

Rezept für 4 Portionen:

Bitte BEACHTEN: REIS MUSS 1 STUNDE ABTROPFEN

200 g tiefgekühlte rohe Tiefseegarnelen ohne Schale
250 g Sushi-Reis (japanischer Rundkornreis; ersatzweise,Risotto-Reis)
200 g grüner Spargel
Salz
2 EL heller Reisessig (ersatzweise milder Obstessig)
2 TL Zucker
12 Schnittlauchhalme
4 Nori-Blätter (geröstete Seetangblätter; Asienladen)
4 EL Mayonnaise
50 g roter Kaviar
Sojasauce zum Dippen

1. Garnelen auftauen lassen. Inzwischen Reis in einer Schüssel kalt waschen.
Wasser abgießen und den Reis erneut waschen, bis das abgegossene Wasser fast klar ist.
Reis im Sieb 1 Stunde abtropfen lassen.

2. Spargel waschen und falls nötig das untere Drittel schälen. Spargelstangen in Salzwasser in 6-8 Minuten bissfest garen.
Kurz kalt abbrausen, Sud aufheben.

3. Garnelen am Rücken entlang einschneiden, jeweils schwarzen Darmfaden entfernen. Garnelen abbrausen.
Den Körper mit einem Holzstäbchen fixieren, so dass er nicht mehr gebogen ist.
Garnelen im siedenden Spargelsud 2-3 Minuten ziehen lassen, bis sie rot und gar sind.
Herausnehmen und abkühlen lassen.

4. Reis mit 1/4 l Wasser aufkochen und auf kleinster Stufe 8 Minuten offen quellen lassen, dann neben  dem  Herd  zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
Essig erhitzen, 2 TL Salz und Zucker darin auflösen.
Den gegarten Reis in eine weite Schüssel füllen und unter behutsamem Wenden mit dem Kochlöffel abkühlen lassen.
Essiglösung vorsichtig mit dem Reis vermengen. Schnittlauch waschen, trockenschütteln.

5. In einer Schüssel 1 Teil Wasser mit 1 Teil Essig vermischen.
Auf 1 Nori-Blatt mit den Händen eine Schicht Reis ausbreiten.
Dabei die Hände mit Essigwasser anfeuchten, damit der Reis nicht daran haftet.
Einen größeren Bogen Klarsichtfolie über dem Reis ausbreiten, die Sushimatte darüber legen und je 1 Hand auf die Matte und unter das Nori-Blatt legen, dann das Ganze wenden.

6. Nun liegt die Matte unten und das Nori-Blatt obenauf. In dessen Mitte längs 1 EL Mayonnaise verstreichen.
1/4 des Kaviars und 3 ganze Schnittlauchhalme darauf verteilen, dann jeweils 1/4 von Spargel und Garnelen.
Nun alles mit Hilfe von Matte und Folie mit befeuchteten Händen zur festen Rolle einrollen.

7. Die Rollen mit einem scharfen Messer halbieren, die Hälften noch mal halbieren.
Auf diese Weise auch die übrigen California Rolls herstellen. Evtl. mit Kaviar und Limettenachteln garnieren.
Mit Sojasauce servieren.

Nigiri-Sushi

Rezept für 4 Portionen:

800 g zubereiteter Sushi-Reis
200 g frisches Tunfischfilet
200 g frisches Lachsfilet
12 gekochte geschälte Garnelen
100 g eingelegter Ingwer in Scheiben
50 g Wasabi
Sojasauce

1. Die Fischfilets unter fließendem Wasser kalt abspülen und gründlich trockentupfen.
Tunfisch und Lachs in 5 cm lange und 3 cm breite Stücke schneiden.
Jedes Fischstück auf einer Seite dünn mit Wasabi bestreichen.

2. Die Garnelen, falls nötig, vom Darm befreien. Von unten einmal längs einschneiden, sodass die Garnelen nach außen aufgeklappt werden können.
Die aufgeklappte Unterseite mit Wasabi bestreichen.

3. Aus dem Sushi-Reis mit feuchten Händen kleine Stücke von 5 x 3,5 cm Größe formen.
Je ein Reisstück auf die mit Wasabi bestrichene Seite je eines Fischstückes bzw. einer Garnele pressen.

4. Den Reis fest andrücken und mit den Fingern der Fischform anpassen.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis Fisch und Garnelen aufgebraucht sind.

5. Die Sushis auf Tellern anrichten.
Den Ingwer abtropfen lassen und häufchenweise neben die Sushis setzen.
Jeweils 2 Kleckse Wasabi mit auf den Tellern anrichten.
Die Sojasauce in vier kleine Schälchen geben und neben die Teller stellen.

Temaki-Sushi

Rezept für 4 Portionen:

400 g Sushi-Reis
100 g eingelegter Ingwer
4 EL Essig
1 EL Wasser
4 Stangen grüner Spargel
4 Nori-Blätter
1 kleine Zucchini
1  kleine Avocado
2 EL Zitronensaft
4 TL Majonäse
Sojasauce
Wasabi

1. Den Spargel waschen, das untere harte Stück abschneiden und die Stangen der Länge nach halbieren.
Die Zucchini putzen, waschen und in 7 cm lange und 1/2 cm breite Stifte schneiden.
Die Avocado schälen, den Kern entfernen, die Hälfte des Fruchtfleisches in Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
Die andere Hälfte mit dem Mixstab pürieren, mit Majonäse und 1 TL Sojasauce verrühren.

2. Essig und Wasser vermischen, die Hände damit befeuchten und aus 200 g Sushi-Reis 8 gleich große Bällchen formen.
Die Nori-Blätter quer halbieren und mit der glatten Seite nach unten auf eine Unterlage legen.
Ein Sushi-Bällchen darauf flach drücken und mit etwas Wasabi bestreichen.

3. 1/8 Spargel, Zucchini und Avocado darauf verteilen. Mit der Avocado-Majonäse bestreichen.
Den Belag mit beiden Zeigefingern festhalten und das Nori-Blatt von hinten nach vorne einschlagen.

4. Das Nori-Blatt kegelförmig wie eine Tüte aufrollen.
Zu den Temaki-Sushis serviert man den eingelegten Ingwer, Sojasauce und Wasabi.

5. „Echte“ Sushis werden ohne Majonäse zubereitet, in dem Fall lässt man sie bei der Zubereitung einfach weg.

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