Resteessen | Kochzeit–Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Resteessen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Resteessen-der Begriff klingt auf den ersten Blick ein wenig negativ und doch bietet die Verwertung von Resten die Möglichkeit, seiner Kreativität in der Küche freien Lauf zu lassen.

Resteessen, dass ist der Verzehr von Gerichten, deren Zutaten ganz oder teilweise von vorangegangenen Mahlzeiten her stammen und die zu schade sind, sie einfach in dem Mülleimer zu geben. Durch das Resteessen kann man nicht nur übrig gebliebene Lebensmittel verwerten, sondern auch richtig viel Geld sparen.

Welche Reste dabei zum Einsatz kommen, ist immer unterschiedlich, immerhin kann man Reste vom Frühstück und Mittagessen ebenso miteinander mischen, wie Reste vom Abendessen. Erlaubt ist dabei alles was schmeckt, besondere Regeln müssen hierbei nicht beachtet werden.

Es gibt im Internet allerdings einige Webseiten, auf denen zahlreiche Rezepte für das Resteessen veröffentlicht wurden. Zu den bekanntesten Gerichten, die aus Reste zubereitet wurden, gehört das walisische Gericht „Shepherd’s Pie“, dass aus den Fleischresten eines Sonntagsbratens hergestellt wird. Entscheidend ist bei der Resteverwertung, dass die Essensreste noch genießbar sind und natürlich auch zusammen passen.

In der Vergangenheit wurden zahlreiche bakteriologische Untersuchungen in diesem Zusammenhang durchgeführt. Daraufhin hat die „American Dietetic Association“ Richtlinien für die Haltbarkeit von Essensresten definiert. Bei einer Temperatur von 4 Grad Celsius oder weniger kann demnach frisch gekochtes Gemüse und Suppen bis zu vier Tage aufbewahrt und weiterverwertet werden.

Für gekochtes oder gebratenes Fleisch gibt die Association eine Empfehlung von einem bis fünf Tagen heraus und gekochte oder gebratene Fischgerichte können höchstens ein bis zwei Tagen aufbewahrt werden.

Besonders gut kann man aus Resten Aufläufe zaubern, den Gemüse, Fleisch oder Fisch schmeckt in Kombination mit Nudeln oder Kartoffeln und dann mit Käse überbacken immer wieder richtig gut.

Der Klassiker der Resteverwertung sind auch Brautkartoffeln, die meist aus übriggebliebenen Kartoffeln vom Vortag zubereitet und mit einem Spiegelei oder Sauerfleisch angereichert werden.

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