Kochen mit dem Wok | Kochzeit–Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Kochen mit dem Wok

Kochen mit dem Wok wird immer beliebter und das nicht nur bei dem Asiaten um die Ecke, sondern in unseren Küchen.

Das Kochen im Wok ist mit sehr vielen Vorteilen verbunden. In erster Linie geht es unheimlich schnell, denn bei den meisten Wok-Gerichten werden einfach nur alle Zutaten zusammen, nicht selten in einer bestimmten Reihenfolge, in den Wok geworfen, gegart und fertig.

Da der Wok eine sehr hohe Temperatur erreicht, sind die Gerichte entsprechend schnell zubereitet. Daneben gibt es noch einen weiteren, unschlagbaren Vorteil der Wok-Gerichte: sie sind verdammt gesund. Alle Zutaten für ein Wok-Gericht werden klein geschnitten und schnell in dem sehr heißen Wok gegart. Dadurch bleibt vor allem Gemüse noch knackig und verkocht nicht, wie es in einem herkömmlichen Kochtopf schnell der Fall ist.

Das Besondere am Kochen mit einem Wok ist, dass die Zutaten ständig gerührt werden. Daher sollte man sich die einzelnen Zutaten auch in Reichweite des Woks hinstellen, um sie bequem zufügen zu können. Auch die Gewürze sollten sich immer in der Nähe der Kochstelle befinden. Welche Lebensmittel und Gewürze im Einzelnen gebraucht werden, kann man den vielen verschiedenen Rezepten entnehmen.

Leckere Wok-Rezepte gibt es im Internet in Hülle und Fülle und auch im Buchfachhandel kann man zahlreiche Kochbücher erstehen. Wer sich nicht gleich eine Wok-Pfanne zulegen möchte, diese sind nämlich nicht gerade günstig, der kann auch einfach eine größere Pfanne nutzen. Sinnvoll ist der „echte“ Wok, da hier die Seitenwände ein wenig höher sind, sodass man auch größere Portionen problemlos zubereiten kann.

Im übrigen spielt es überhaupt keine Rolle, ob man einen herkömmlichen Elektroherd nutzt oder ob man einen Gasherd sein eigen nennt. Mit dem Gasherd wird der Wok lediglich schneller heiß, was noch mehr Zeit einspart.
Der Genuss ist aber der gleiche.

Gebratener Spargel mit Tofu aus dem Wok

Rezept für 4 Portionen:

400 g grüner Spargel
120 g rote Paprikaschote
60 g Mohren
40 g Staudensellerie
10 g frische Ingwerwurzel
1 Knoblauchzehe
40 g Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
200 g Tofu
4 EL Erdnussöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Für die Soße:
100 ml Gemüsefond
3 EL Reiswein
4 EL helle Sojasoße
1/2 TL Speisestärke
1 EL fein geschnittenes Koriandergrün

Außerdem:
Koriandergrün zum Garnieren

1. Den Spargel waschen, das untere Stielende abschneiden, bei Bedarf das untere Drittel schälen.
Die Stangen in 4 cm lange Stücke schneiden.
Die Paprikaschote halbieren, die Samen, die weißen Trennwände sowie die Stielansätze entfernen.
Die Schotenhälften innen und außen waschen, anschließend in Rauten mit etwa 1 cm Kantenlänge schneiden.
Die Mohren schälen, den Staudensellerie putzen, beides in dünne Scheiben schneiden.
Den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden, die Knoblauchzehe pellen und fein würfeln.
Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
Den Stielansatz der Chilischote entfernen, mit einem spitzen Messer die Samen herauslösen.
Die Schote waschen, abtrocknen und in feine Ringe schneiden.
Den Tofu in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.

2. 2 EL Öl in einem Wok erhitzen, den Tofu darin rundherum braten. Herausnehmen und warm stellen.
Das restliche Öl in den Wok geben, den Ingwer, die Knoblauchwürfel, die Zwiebel- und Chiliringe zufügen und unter Rühren 5 Minuten braten.
Den Spargel, die Paprikarauten, die Mohren und den Sellerie zufügen und unter Rühren weitere 5 Minuten braten.

3. Für die Soße alle Zutaten gut miteinander verrühren.
Über das Gemüse geben und noch 5-8 Minuten bei reduzierter Hitze garen.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Den gebratenen Spargel mit dem Koriandergrün garnieren und heiß servieren.

Chinesisches Wok-Gemüse

Rezept für 4 Portionen:

200 g Shiitake-Pilze
50 g Bambussprossen aus der Dose
100 g Sojabohnenkeimlinge
100 g Zuckerschoten
1 Karotte
2 cm frischer Ingwer
100 g Babymais
3 EL Sonnenblumenöl
100 g Brokkoliröschen
1 EL Chilisauce
2-3 EL helle Sojasauce
2 TL Sesamöl

1. Die Pilze sauber reiben und halbieren. Die Bambussprossen in Scheiben schneiden und diese vierteln.
Die Sojabohnenkeimlinge verlesen, überbrausen und abtropfen lassen. Die Zuckerschoten halbieren.
Die Karotte und den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden.
Den Babymais der Länge nach halbieren.

2. Die Hälfte des Öls in einem Wok stark erhitzen.
Pilze, Bambussprossen und Sojabohnenkeimlinge 3 Minuten unter Rühren darin braten, herausnehmen.

3. Das restliche Öl im Wok ebenfalls stark erhitzen.
Zuckerschoten, Karotte, Ingwer, Babymais und Brokkoliröschen zufügen und ebenfalls 3 Minuten darin braten, dabei ständig rühren.
Dann Chili- und Sojasauce sowie die Pilz-Mischung unterrühren. Alles ca. 2 Minuten weiterbraten.
Zuletzt das Sesamöl untermischen.
Sofort servieren.

Shiitake-Hähnchen-Mix aus dem Wok

Rezept für 2 Portionen:

200 g Hähnchenbrustfilet
200 g Shiitake-Pilze
2 Möhren
1 kleine Zucchini
2 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1-2 TL chinesische 5-Gewürze-Mischung
3-4 EL Reiswein (ersatzweise trockener Sherry)
2-3 EL helle Sojasoße
Salz
40 g frische Sprossen (z.B. Mungobohne, Alfalfa)

1. Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen und in feine Streifen schneiden.
Die Shiitake-Pilze säubern, putzen und klein schneiden. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
Die Zucchini waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.

2. Das Öl in einem großen Wok erhitzen. Die Hähnchenbruststreifen darin anbraten. Den Knoblauch pellen und dazupressen.
Das Fleisch mit etwas Gewürzmischung bestreuen, wenden und an den Rand des Woks schieben.
Die Möhren in die Mitte geben und unter gelegentlichem Wenden 3-4 Minuten braten, dann ebenfalls an den Wokrand schieben.
Die Pilze in die Mitte geben, 2-3 Minuten braten und an den Rand schieben.
Die Zucchini in die Wok-mitte geben und 1 Minute braten.

3. Alle Zutaten mischen und mit dem Reiswein, der Sojasoße, der Gewürzmischung und Salz abschmecken.
Unter Wenden noch 1 Minute braten.
Mit den Sprossen bestreut anrichten.

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