Englische Küche | Kochzeit–Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Englische Küche

Englische Küche – Englische Rezepte

Man hört: „Die englische Küche ist schrecklich!
Sie ist schwer, unansehnlich und nicht appetitlich.“

Im Gegenteil!

Mit dem Einfluss der Einwanderer aus Indien und Afrika kamen immer neue exotische Zutaten und Gewürze nach England.
was denken Sie, Welche Küche jetzt auf der Spitze der Popularität in England? – Die Indische und Afrikanische.

Die Mode der exotischen Gerichte ist gestiegen: die asiatische Bevölkerung ist nirgendwo so groß wie in Großbritannien(mehr als eine Million).
Dank der Vermischung verschiedener Kochstile und dem Einfluss weltberümmten gastronomischen Traditionen, hat sich die englische Küche verändert.

Ohne jeden Zweifel, wurde London einer der Besten Gourmet-Hauptstädte der Welt.

Praktisch alle exquisiten Restaurants Londons bieten internationale Gerichte mit eigenem Stil an.
Die populären britischen Köche experementieren gerne mit Rezepten aus der internationelen Küche und kreieren somit immer neuere Rezepte.
Diese Köche kochen nicht, weil sie das Geld brauchen, sie kochen, weil sie es lieben.

In London werden die traditionellen Gerichte oft Kombinationen von Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte
und Gemüse zubereitet,wobei am meisten das Fleisch auf den Tisch kommt.

Vergessen darf man auch nicht die verschiedenen Variationen des Puddings. Sie werden u. a. zum Fleisch, zu Kartoffelaufläufen,
zu Rind-und Hammelhackfleisch, dem Fisch oder auch als Nachtisch gegessen.
Engländer sind als Teetrinker bekannt.

Der Tee in England – ist mehr als den Tee.
Er ist bereits Tradition für alle Britten.

Jede Tageszeit entspricht einer bestimmten Sorte des Tees.

Morgens empfiehlt sich: English Breakfast und/oder Irish Breakfast.
Mittags: English Tea Nr. 1.
Für five o’clock: English Afternoon
Für den Abend: Earl Grey oder Darjeeling.

Es ist eine besondere Teekultur.
Sie hat viele Anhänger nicht nur in England, auch weit außerhalb der Insel.

Englische Biersuppe

Rezept für 4 Portionen:

1 Schnapsglas Rum (2 cl)
1 Eigelb
3/4 l helles Bier
1/4 l Milch
1 Gewürznelke
1 Zimtstange
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
4 Eßl.Zucker
3 Eßl. Sago
Saft von 1/2 Zitrone

1. Das Bier mit der Milch, der Gewürznelke, der Zimtstange, der Zitronenschale und dem Zucker verrühren
und zum Kochen bringen.

2. Den Sago in die Biersuppe schütten und unter Rühren einige Male aufwallen lassen. Die Suppe zugedeckt
bei sehr milder Hitze 10 Minuten ziehen lassen. Die Suppe mit dem Zitronensaft und dem Rum verrühren.

3. Das Eigelb mit etwas heißer Suppe verquirlen,die Suppe vom Herd nehmen und das Eigelb-Gemisch unterziehen.

Gebratene Heringe „Englischer Art“

Rezept für 4 Portionen:

4 grüne Heringe zu je 250-300 g
2 Eßl. Senf
125 g durchwachsener Speck in 8 dünnen, schmalen Scheiben
4 Messersp. Salz
2 Eßl. öl

1. Die Heringe an der offenen Bauchseite auseinanderdrücken, die Mittelgräte an der Kopfseite mit
einer Messerspitze fassen und zum Schwanzende hin herausziehen. Die Heringe kurz unter kaltem
fließendem Wasser gründlich waschen, trockentupfen und innen mit dem Senf bestreichen.

2. Die Heringe zusammenklappen, sie mit je 2 Speckscheiben umwickeln und den Speck mit einem Holzspießchen feststecken.
Die Heringe außen leicht salzen.
Das öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Heringe bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 7 Minuten
goldbraun braten.

3. Die Fische während des Bratens nur einmal wenden.

Paprikaschoten auf englische Art

Rezept für 4 Portionen:

1 grosse
Zwiebel
2 grossen Tomaten
Öl
100 g geriebenem Emmentaler
Ei
300 g Emmentaler
7-8 kleine Tomaten

1. Bei Paprikas:
Deckel abschneiden, das Kernhaus und das weiße Innere entfernen.

2. Gehackte Zwiebel mit gehackten Tomaten in Öl dämpfen, salzen und pfeffern, mit dem gekochten Reis und 150 g geriebenem Emmentaler mischen.
Dann ein geschlagenes Ei daruntermengen und die Masse in die Paprikas füllen.

3. Diese in eine gebutterte Gratinform stellen, weitere 150 g Emmentaler darüberstreuen, im Ofen bei 220 °C 15 Minuten backen.
Kleine Tomaten mit Öl abreiben und die Lücken zwischen Paprikas damit ausfüllen.
Das Ganze für weitere 20 Minuten in den Ofen geben.

Englischer Apple Pie

Rezept für 12 Stücke:

Für den Teig:
250 g Mehl
1 Prise Salz
175 g Butter

Für die Füllung:
750 g säuerliche Äpfel
Saft und abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
2 gehäufte EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 gehäufte TL Speisestärke
50 g Sultaninen

Außerdem:
Fett für die Backform
2-3 EL Aprikosenkonfitüre
3 TL Puderzucker

1. Das Mehl mit dem Salz und der Butter zu einer feinbröseligen Masse verarbeiten.
Ca. 6 EL eiskaltes Wasser zugeben, so dass ein glatter, fester Teig entsteht.
Zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

2. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen, in Spalten schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln und mit den restlichen Zutaten für die Füllung mischen.
Den Backofen auf 180°C (Gas Stufe 2-2,5) vorheizen.

3. 2/3 des Teiges ausrollen und eine gefettete Springform damit auslegen, dabei einen 4 cm hohen Rand formen.
Die Apfelmasse gleichmäßig in der Form verteilen. Den restlichen Teig auf den Durchmesser der Form ausrollen und die Füllung damit bedecken.
Teigrand und -deckel gut andrücken. Den Kuchen im heißen Ofen goldgelb backen.

4. Die Konfitüre aufkochen und den noch heißen Kuchen damit bestreichen.
Den Puderzucker mit 2 EL heißem Wasser anrühren und den Kuchen damit überziehen sobald die Konfitüre etwas getrocknet ist.
Der Apple Pie schmeckt am besten warm.
In England wird er oft mit Vanilleeis und Sahne serviert.