Asiatische Küche

Die traditionelle asiatische Ernährung enthält zahlreiche pflanzliche hormonartige Mikronährstoffe, die sogenannten Phyto-Östrogene.
Besonders in Sojabohnen und Sojaprodukten sind reichlich von diesen Pflanzenhormonen vorhanden.
Aber auch in Leinensamen, Weißkohl und Brokkoli sind sie enthalten.

Die asiatische Küche lockt mit leckere Gerichte mit und ohne Fleisch.
Lassen Sie sich vom Fernweh packen und entdecken Sie mit uns ein paar Geheimnisse der asiatischen Kochkunst!

Die Kochkunst Chinas ist eine der raffiniertesten und phantasievollsten der Welt.
Sie gehört zur Tradition und ist der Ausdruck chinesischer Lebenskunst.
So ist die Begrüssung nicht etwa „Guten Tag“ sondern „Hast Du schon gegessen?“.

Zur Grundlage der chinesischen Kochkunst gehören Nudelgerichte, brotähnliche Mahlzeiten und Reis,
wobei sich Norden und Süden bei der Auswahl unterscheiden.
Die Gewürzpalette Zucker, Sojasauce, Pfeffer, Ingwer und Sternanis findet man jedoch in allen teilen des Landes.
Für das Essen nimmt man sich Zeit und isst pro Mahlzeit vier oder fünf verschiedene Gerichte, von denen sich jeder bedienen kann.

Asia-Küche erfreut sich in unseren Breitengraden zunehmender Beliebtheit.
Lassen auch Sie sich einmal vom aromatischen Gaumenkitzelaus Indien, Thailand, China oder Japan inspirieren!

 

Dreieckige Garnelen-Toasts

Rezept für 6 Portionen:

6 Scheiben Toastbrot
250 g rohe Tiefseeqarnelen (ohne Schale)
10 Halme Thai-Schnittlauch (ersatzweise 1 Bund Schnittlauch)
2 Limetten
2 TL Austernsauce (Fertigprodukt)
2 TL Speisestärke
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
1 Eigelb (Ei: Größe M)
Salz
Pfeffer
Frittierfett

1. Toasts auf einem Gitter 1 Stunde antrocknen lassen, entrinden und jeweils zweimal diagonal in 4 Ecken teilen.
Garnelen der Länge nach aufschneiden und jeweils den schwarzen Darmfaden entfernen,
Garnelen kalt abbrausen, trockentupfen und nicht zu fein hacken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden.
Limetten heiß waschen und in Spalten schneiden.

2. Garnelen, Schnittlauch, Austernsauce, Stärke und Ingwer vermengen.
Das verquirlte Eigelb einrühren, so dass eine streichbare Masse entsteht.
Salzen, pfeffern, auf die Toasts streichen und dabei etwas andrücken.
Toasts 10 Minuten stehen lassen.

3. Einen Wok oder großen Topf 4 cm hoch mit Frittierfett füllen und dieses auf 180 Grad erhitzen. (Das Fett ist heiß genug, wenn an einem Holzlöffelstiel, den man ins Fett hält, Bläschen aufsteigen.)
Die Toastecken portionsweise mit dem Belag nach unten ins heiße Fett legen und etwa 30 Sekunden frittieren. (Vorsicht, es kann spritzen!)
Die Toasts kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Limettenspalten servieren.

 

Knusprige Tintenfischringe

Rezept für 4 Portionen:

80 g Mehl
2 EL Salz
2 EL weißer Pfeffer
2 EL Paprikapulver (rosenscharf)
600 g Tintenfischtuben (küchenfertig)
1 Bund Koriander
1 Zitrone
ca.500 g – 1 kg Frittierfett

1. Das Mehl mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver mischen.
Tintenfischtuben gründlich abbrausen, in dünne Ringe schneiden und gut trockentupfen.
Koriander waschen, trockenschütteln, Zweiglein abzupfen, Zitrone heiß waschen und in Spalten schneiden.

2. 1/2 l Frittierfett im Wok oder 1 I in einem weiten Topf auf 180 Grad erhitzen. (Das Fett ist heiß genug, wenn an einem ins Fett gehaltenen Holzlöffelstiel Bläschen aufsteigen.)
Eine Hand voll Tintenfischringe im Würzmehl wenden, Mehl etwas andrücken.
Die Tintenfischringe im heißen Fett in gut 30 Sekunden knusprig backen.
Auf keinen Fall länger als 60 Sekunden frittieren, sonst werden sie hart.
Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

3. Inzwischen einige Korianderzweige in wenigen Sekunden knusprig frittieren. Tintenfischringe mit Koriander und Zitrone servieren.
Dann erst die übrigen Tintenfische frittieren und servieren, denn ganz frisch schmecken sie am allerbesten.

 

Malabar

Rezept für 4 Portionen:

2-3 Tongu-Pilze
250 g ausgelöstes Garnelenfleisch
100 g Schweinehals
50 g Bambusschösslinge (Dose)
3-4 Wasserkastanien (Dose)
4 Stängel Koriander (ersatzweise Petersilie) oder Thai-Basilikum
1 Ei (Größe M)
Salz
Pfeffer
1-2 TL Sojasauce
1-2 TL Limettensaft
8 Blatt Reispapier (16 cm ; Asienladen)
1 TL Pflanzenöl
16 Holzspieße
süß-scharfe Sauce (Fertigprodukt)

1. Pilze in heißem Wasser 20 Minuten einweichen. Garnelenfleisch, Schweinehals, Bambus und Wasserkastanien sehr fein hacken.

2. Kräuter waschen, trockenschütteln. Einige Blättchen beiseite legen, übrige fein hacken.
Eingeweichte Pilze putzen, fein würfeln. Die vorbereiteten Zutaten mit dem Ei mischen. Füllung mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Limettensaft würzen.

3. Reispapier einzeln kurz in heißes Wasser tauchen und trockentupfen.
Füllung gleichmäßig auf 4 Blätter Reispapier streichen. Übrige Blätter obenauf legen, leicht andrücken.

4. Gefüllte Reispapierblätter nacheinander in einer beschichteten Pfanne in jeweils nur 2-4 Tropfen Öl von beiden Seiten goldbraun braten.
Noch heiß vierteln.
Zum Servieren Holzspieße hineinstecken. Mit Kräuterblättchen anrichten.
Die süß-scharfe Sauce dazureichen.

 

Ente „thailändische Art“

Rezept für 4 Portionen:

1 küchenfertige Ente,
10 Knoblauchzehen,
3 Stangel Koriander,
je 1/2 TL Salz und Pfeffer,
je 3 EL süße Sojasoße und flüssiger Honig,
5 EL Reisessig,
3 EL Zucker,
1 Chilischote

1. Ente abbrausen, trockentupfen. Knoblauch abziehen.
Koriander abbrausen, trockenschütteln, mit Knoblauch, Salz, Pfeffer zerstoßen. 1 EL Sojasoße und den Honig unterrühren.
Ente innen und außen damit einreiben, zugedeckt ca. 2 Std. kalt stellen.

2. Essig mit 2 EL Sojasoße und dem Zucker aufkochen, abkühlen lassen. Ofen auf 190 Grad vorheizen.
Chili putzen, abbrausen, von Kernen befreien, in Ringe teilen und zur Soße geben.

3. Ente auf dem Gitterrost 10 Min. braten. Temperatur auf 180 Grad reduzieren.
Geflügel in 80 Min. fertigbraten, dabei ab und zu wenden und mit Fett begießen.
Ente tranchieren.
Evtl. mit Reis und Gurkenscheiben anrichten, die Soße separat servieren.

 

Tandoori-Hähnchen mariniert

Rezept für 4 Portionen:

4 Hähnchenkeulen,
3 EL Zitronensaft,
Salz,
200 g Joghurt,
1 EL Kräuteressig,
2 EL Öl,
5 Knoblauchzehen,
1 walnussgroßes Stück Ingwer,
1 EL Koriander,
1 TL Kreuzkümmel,
1/2 TL Chilipulver,
1/2 TL Kurkuma,
Pfeffer

1. Die Haut von den Hähnchenkeulen abziehen, das Fleisch abbrausen, trockentupfen, mit einem spitzen Messer mehrmals einritzen.
Keulen mit Zitronensaft und Salz einreiben.

2. Joghurt mit Essig und Öl verrühren. Knoblauch und Ingwer schälen, in den Joghurt pressen.
Koriander und Kreuzkümmel im Mörser zerstoßen und dazugeben. Mit Chilipulver, Kurkuma und Pfeffer würzen.
Alles gut verrühren. Die Hähnchenkeulen mit der Marinade überziehen und zugedeckt im Kühlschrank etwa 6 Std. ziehen lassen.

3. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Backblech mit Alufolie auslegen. Die Hähnchenkeulen darauf legen und im Ofen ca. 40 Min. garen.

 

Gemüse-Börek

Rezept für 6 Portionen:

1 kleine Aubergine (250 g)
1 mittelgroße Zucchini (200 g)
700 g Tomaten,
125 g rote Paprikaschote,
1 rote Chilischote,
3 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
1/2 TL Koriander,
1 TL Kreuzkümmel (Cumin),
Salz
je 1 Bund Dill und Petersilie
400 g Schafskäse
300 g Joghurt (3,5 % Fett)
3 Eier (Größe M),
9 Yufka-Teigblätter (aus dem Kühlregal, im türkischen Feinkostladen)
1 Eigelb (Ei: Größe M) zum Bestreichen

1. Aubergine, Zucchini abbrausen, putzen. 1 cm groß würfeln. Tomaten häuten, halbieren, entkernen.
Fruchtfleisch fein würfeln. Paprika und Chili putzen, entkernen, waschen. Paprika würfeln.
Chili in feine Streifen teilen.

2. Knoblauch abziehen, fein würfeln, mit Gemüse 5 Minuten in 2 EL Öl dünsten. Mit Koriander, Kreuzkümmel, etwas Salz würzen.
Beiseite stellen.

3. Kräuter fein hacken. Schafskäse zerbröseln. Mit Joghurt, Eiern und etwas Salz pürieren.
Elektro-Ofen auf 200 Grad heizen.

4. Eine große Auflaufform einölen. 3 Teigblätter übereinander hineinlegen (evtl. falten).
Mit etwas Öl bepinseln. Die Hälfte der Gemüse, Kräuter, Joghurt-Masse darauf verteilen und mit 3 weiteren Teigblättern belegen.
Übrige Gemüse, Kräuter, Joghurt-Masse einfüllen und mit restlichen Teigblättern abschließen.

5. Eigelb mit übrigem Öl verquirlen, auf die Teigoberfläche streichen.
Börek im Ofen auf der mittleren Schiene bei 200 Grad (Gas: Stufe 3) etwa 35 Minuten backen.

 

Tofu-Gemüse-Omelett

Rezept für 4 Portionen:

400 g Tofu
400 g Karotten
400 g Sojabohnensprossen
400 g Lauch
200 g grüne Paprikaschote
200 g rote Paprikaschote
3 Eier
2 EL Butter
2 EL Sojasauce
Currypulver
Ingwerpulver
Cayennepfeffer
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
Öl zum Ausbacken

1. Den Tofu trockentupfen und in ganz feine Würfel schneiden.
Die Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden.
Die Paprikas waschen, entkernen und in Streifen schneiden.

2. Die Eier verschlagen, Sojasauce dazugeben, mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen.
Den Tofu unter die Eiermasse ziehen. Genügend Öl in einer Pfanne erhitzen und darin nacheinander 4 Omeletts ausbacken, auf einen großen Teller geben
und mit einem zweiten Teller bedecken.

3. Anschließend die Butter zu dem verbliebenen Öl in die Pfanne geben, erhitzen und das gesamte Gemüse hineingeben.
Mit Curry, Ingwer und Cayennepfeffer würzen, alles gut vermischen und 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten.
Nochmals abschmecken.
Das Gemüse auf den vier Omeletts verteilen, diese zusammenklappen und servieren.

 

Tofuröllchen mit Sesamspinat

Rezept für 4 Portionen:

Für die Röllchen:
400 g Tofu
2 EL Sesam
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
1 EL Sesamöl
Salz
Cayennepfeffer
Zahnstocher zum Feststecken

Für den Spinat:
500 g Spinat
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 EL Sesam
Salz
schwarzer Pfeffer

Außerdem:
4-5 EL neutrales Ol
6-10 Kirschtomaten zum Garnieren

1. Den Tofu abtropfen lassen und der Länge nach in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Den Sesam in einem Mörser zerstoßen. Die Petersilie abbrausen, trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und sehr fein hacken.

2. Den Knoblauch schälen und zerdrücken.
Die Zitronenschale, die Petersilie und den Knoblauch mit dem Sesamöl sowie dem Sesam mischen.
Mit Salz und Cayennepfeffer pikant würzen.
Auf die Tofu-scheiben streichen, diese aufrollen und mit Zahnstochern feststecken.

3. Den Spinat von allen welken Blättern und den dicken Stielen befreien und in kaltem Wasser mehrmals gründlich waschen.
Sehr gut abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem zarten Grün in feine Ringe schneiden.

4. Den Wok erhitzen. Das Öl darin heiß werden lassen.
Die Tofuröllchen darin bei mittlerer Hitze von allen Seiten in 3-4 Minuten schön braun braten, dann warm stellen.
Die Zwiebelringe mit dem Sesam im verbliebenen Öl bei starker Hitze unter Rühren 1 Minute braten.
Den Spinat dazugeben und in 1-2 Minuten zusammenfallen lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

5. Die Tofuröllchen auf den Spinat geben und zugedeckt in 1 Minute sehr heiß werden lassen.
Mit den Kirschtomaten garniert servieren.

 

Pfirsich-Birnen-Raita

Rezept für 4 Portionen:

600 g Sahne-Jogurt
5 EL Sahne
2 Birnen
2 Pfirsiche
2 EL Zucker
1 EL flüssiger Honig
2 TL Ingwerpulver
Saft von 1 Zitrone
Zimtpulver

1. Die Birnen schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
Die Pfirsiche kurz mit heißem Wasser überbrühen, schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
Zucker und 2 EL Zitronensaft über die Fruchtstücke geben, durchrühren und 15 Minuten marinieren.

2. Den Jogurt in eine Schüssel geben, Sahne, Honig, Ingwer und restlichen Zitronensaft hinzufügen und gut verrühren.
Die marinierten Früchte hinzufügen und unterheben.
Nochmals abschmecken, in Dessertschalen geben und mit dem Zimt bestäuben.

 

Zimtmango

Rezept für 4 Portionen:

1 reife Mango,
2 Nashi-Birnen,
Saft von 1 Zitrone,
1 EL Zimtpulver,
2 EL Roh-Rohrzucker,
1 EL Butter

1. Mango schälen und in Spalten vom Kern schneiden.
Nashi-Bime schälen und in Spalten schneiden. Zucker und Zimt mischen und das Obst darin wenden.

2. Butter in der Pfanne bei milder Hitze zerlassen und das Obst unter leichten Hin-und-Her-Bewegungen bei milder Hitze wenige Minuten anbraten.
Die Obstmischung auf 4 Teller verteilen und sofort servieren.
Dazu passt Mango-Sorbet.