Indische Küche
Die Indische Küche gilt als vielseitig und exotisch. Sie ist eine von den belibtesten Küchen der Welt.
Nach Vielfältigkeit und einer großen Menge an verschiedenen Traditionen, kann man sie nur mit der Französischen- und Chinesischen Küche vergleichen.
Hier haben die Touristen eine große Auswahl an verschiedenen Gerichten, beginnend von einfachen vegetarischen und endent mit anspruchvollen Gerichten mit Fisch und Fleich.
Bei der Vorbereitung von Gerichten verwenden Indischen Köche mehr als 30 Arten von Gewürzen wie Kardamom, Kreuzkümmel oder Koriander.
Die Mehrheit der Bewohner dieses Landes essen kein Fleisch.
Das Fleich der Kuh gilt in Indien ist sehr wertvoll, da die Kuh ein Symbol für das Leben ist.
Die Präferenz haben die Gerichte aus Fisch, aus Kalmaren, dem Hummer, der Krabben und den Austern.
Charakteristisch für die Indische nationale Küche ist die Nutzung der grossen Mengen des Knoblauchs und des Pfeffers.
Die bekanntesten Gewürze in Indien sind Curry, Massalan und Chutney.
Die Bewohner essen gerne Reis, Bohnen, Weizen, Gerste und Gemüse.
Die wichtige Element für die Ernährung haben die Früchte: getrocknete und frische Aprikosen, Äpfel, Melonen, Mangos usw.
In Indien ist der Tee sehr populär, er wird mit heißer Milch getrunken und mit gemahlenem Kardamom und gehacktem Ingwer verfeinert.
Große Sympathie haben auch Getränke wie Kaffee und dem Nimbu Pani, vorbereitet aus dem Saft einer Zitrone und Wasser.
Das Essen wird auf einem großen runden kupfernen Tablett aus rostfreiem Stahl gereicht.
Zu Mahlzeiten wird grundsätzlich nur Wasser getrunken.
Kheera ka Rayta
1 große Salatgurke
2 große Tomate
1 große Zwiebel
300 g Joghurt
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
Salz
1 EL Pflanzenöl
1 TL Senfsamen, schwarze
1. Gurke waschen, schälen und in etwa 1/2 cm große Würfel scheiden. Tomaten waschen, vierteln, vom Stielansatz befreien und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Zwiebel schälen und klein würfeln.
2. Joghurt in eine Schüssel geben. Geschnittene Gurke, Tomaten, Zwiebel, Kreuzkümmel und Salz dazugeben, alles gut verrühren.
In einer kleinen Pfanne das Öl erhitzen, Senfsamen hineingeben, kurz anbraten, bis sie zu knistern beginnen und sofort in die Schüssel zu den anderen Zutaten geben.
3. Alles zusammen vorsichtig, aber gründlich vermischen.
Etwa 1 Std. kalt stellen.
Als kleine Beilage oder als Vorspeise servieren.
Bhindi bhaji
Rezept für 4 Portionen:
3 EL Pflanzenöl
1 EL weiße Senfkörner
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 Zwiebeln, dünn geschnitten
1 Prise Salz
2 TL Paprikapulver
1 rote, entkernte Chilischote, fein gehackt
300 ml Gemüsebrühe
275 g Bhindi (Okraschoten)*
2 EL Koriander, fein gehackt
frische Korianderzweige zum Garnieren
1. Senfkörner in heißem Öl 1-2 Minuten rühren, bis sie platzen. Knoblauch, Zwiebeln, Salz, Paprika und Chili zugeben. 4 Minuten garen, bis die Zwiebeln glasig sind.
2. Brühe angießen, Okraschoten zugeben und zugedeckt 10-15 Minuten garen. Deckel entfernen, weitere 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren, bis der größte Teil der Flüssigkeit verdampft ist.
3. Auf einer vorgewärmten Platte anrichten. Gehackten Koriander unterrühren, mit Korianderzweigen garnieren.
Tandoori Chicken
Rezept für 4 Portionen:
1 TL Salz
2 Tasse Joghurt(Becher, o. saure Sahne)
1 TL Chili Pulver
1 TL Garam Masala (beim Inder)
2 EL Süsser Paprika
1 TL Turmerik(Safran)
1 gr Zwiebel (fein reiben)
5 Knoblauchzehen (zerdrücken)
1/2 Tasse Essig
2 Tr Lebensmittelfarbe
1 große Hähnchen
1/2 TL Ingwer
1 TL Koriander
1/2 TL Pfeffer
1 Zitrone (den Saft)
Das Hähnchen wird zerlegt (wer die Haut nicht mag, zieht sie vorher ab), dicke Teile werden (mehrmals) eingekerbt. Alle Gewürzzutaten werden zu einer Paste verarbeitet. Die Hähnchenteile eingelegt. Wenn es schnell gehen soll, kann man das Hähnchen bereits nach 4-5 Stunden Grillen( für diese Zeit kann man es wohl draussen stehen lassen; besser schmeckt es jedoch, wenn man es über Nacht im Kühlschrank ziehen lässt. Während des Grillens sollte man es ab u. zu mit etwas Öl bestreichen. Dazu passen viele Salate u. z. B. Fladenbrot.
Curry mit Rindfleisch
1 kg Rindfleisch
1 l Kokosmilch
250 ml Ungesalzene Erdnüsse, geröstet
2 EL Fisch(Sauce)
15 Kardamomkapseln
1 Zimtstange
1 Currypaste
3 EL Tamarindensaft
2 EL Zitronensaft
1-2 EL Palmzucker
zusätzlich Fischsauce wenn nötig
1. Das Rindfleisch in grosse Würfel schneiden. In einem grossen Topf mit Kokosmilch, Erdnüssen, Fischsauce, Kardamomkapseln und Zimt aufsetzen. Langsam zum Simmern kommen lassen, dabei mit einem Holzlöffel rühren. Bei schwacher Hitze offen simmern, bis das Fleisch weich ist.Das dauert bei Rindfleisch etwa 1 Stunde.
2. Während der gesamten Kochzeit den Topf nie zudecken, damit die Kokosmilch nicht gerinnt. Gelegendlich umrühren.
3. In der Zwischenzeit die Currypaste zubereiten. Das Fleisch herausnehmen, sobald es weich ist, die Kokosmilch aber noch ein wenig weitersimmern, bis sie um etwa ein Drittel eingekocht ist. Sollte sie allerdings beträchtlich reduziert sein, kann auf diese Einkochen verzichtet werden.
4. Die Currypaste, Tamarindensaft, Zitronensaft und Zucker einrühren. Das Fleisch wieder in den Topf zurückgeben und noch einmal simmern, bis die Sauce etwas eingedickt ist. Mit Fischsauce abschmecken.
Zu weissem Reis servieren.



