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Kochzeit – Rund um Essen, mit vielen leckeren Rezepten aus aller Welt

Kochideen durch Kochkurse

Für viele Familien stellt sich jeden Tag erneut die Frage „Was soll ich nur kochen“? Die Geschmäcker der Familienmitglieder sind unterschiedlich, man möchte gerne auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten und abwechslungsreich sollte es auch noch sein. Ein gar nicht ganz so leichtes Unterfangen.

Wer frischen Wind in seine Küche bringen möchte, der kann einfach einen Kochkurs besuchen, denn seit einigen Jahren schon werden die verschiedensten Kochkurse von den unterschiedlichsten Einrichtungen angeboten. Meist stehen die Kochkurse unter einem bestimmten Motto und dauern ein Wochenende an. So kann man beispielsweise die türkische Küche kennenlernen, die nicht nur sehr lecker und abwechslungsreich ist, sondern dazu auch noch sehr gesund. Es gibt aber auch Kochkurse zu anderen Nationalitäten oder zu besonderen Ernährungsweisen. So werden u.a. Kochkurse für fettarme und kalorienreduzierte Kost angeboten, es gibt speziellen Kochkursen für Personen, die unter Herz-Kreislauferkrankungen leiden oder aber auch Kochkurse für Diabetiker.

Auch wenn man nicht an einer der genannten Erkrankungen leidet kann ein solcher Kochkurs viele neue Ideen geben, mit denen man Abwechslung in den Alltag bringen kann.

Angeboten werden Kochkurse von verschiedenen Einrichtungen. Oftmals sind es die örtlichen Volksschulen, an denen man einen solchen Kurs absolvieren kann. Des Weiteren gibt es in zahlreichen größeren Städten bereits richtige Kochschulen, in denen man unter Anleitung eines erfahrenen Kochs neue Ideen bekommt und neue Tricks und Tipps erhalten kann. Ferner ist es auch möglich, einen privaten Koch zu mieten, der einem zu Hause in gewohnter Umgebung neue Ideen für das tägliche Mittag- und Abendessen beibringt.
Die Kosten für solche Kurse sind sehr unterschiedlich, sodass sich der Vergleich durchaus lohnen kann. Das Internet bietet eine gute Hilfestellung, denn hier lassen sich nicht nur die Seminaranbieter über eine der Suchmaschinen kinderleicht und schnell finden, sondern man kann auch gleich die Kosten miteinander vergleichen.

Grünkohl – ein Wintergemüse das es in sich hat

grühkohlGrünkohl ist vor allem in Norddeutschland ein sehr beliebtes Wintergemüse, das auf viele verschiedene Arten und Weisen zubereitet und serviert wird. Meist wird die Zubereitung von Grünkohl von Generation zu Generation weitergegeben, denn in nahezu jeder Familie schmeckt Grünkohl ganz anders oder wird mit anderen Zutaten serviert.

Grünkohl kann man nach dem ersten richtigen Frost frisch auf dem Markt kaufen. Hier wird er meist in Tüten angepackt angeboten, der dann schon gesäubert ist. Doch dies ist eher die Ausnahme als die Regel. Waschen kann man Grünkohl aufgrund seiner großen Blätter am besten in der Badewanne. Durch die Duschbrause ist zudem gewährleistet, dass jeglicher Schmutz entfernt werden kann, denn vom Grünkohl kann man alles verwenden.

Der Klassiker zum Grünkohl ist die Bregenwurst, die in Bremen unter dem Namen Pinkel und in Hamburg als Kochwurst bekannt ist. Sie gibt es in frischer oder in gebrühter Form. Auch Kassler, am besten am Stück, ist sehr beliebt. Wurst wie auch Kassler werden einfach in den Topf mit dem Grünkohl gegeben und garen mit ihm zusammen. So gibt das Fleisch sein Aroma an den Grünkohl ab und wird nicht trocken. Ebenfalls nicht fehlen dürfen bei einer Menge von 3 Kilo Grünkohl 6 bis 10 fingerdicke Scheiben Bauchfleisch. Auch sie verfeinern das Aroma des gesamten Gerichts.

Der Grünkohl wird mit Wasser in einem großen Topf bei mittlerer Hitze aufgeköchelt. Anschließend lässt man den Grünkohl ein wenig abkühlen, gibt die Bregenwurst hinzu, die vom Kohl bedeckt sei, da sich so der Wurstsud am besten verteilen kann. Hinzu kommt nun der Bauchfleisch. Anschließend sollte das Gericht bei niedriger Temperatur schmoren und das mindestens für zwei Stunden.

Grünkohl schmeckt am besten, wenn man ihn einen Tag zuvor zubereitet und dann immer wieder erwärmt. Da es sich immer lohnt größere Portionen zu kochen, bietet es sich auch an, den Grünkohl einzufrieren. So kann man dieses Wintergemüse, zu dem im übrigen Kartoffeln gereicht werden, auch zu anderen Jahreszeiten genießen.

Grünkohl mit Pinkel

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Grünkohl
1 Zwiebel
3 Eßl. Schweineschmalz
1/2 Teel. Salz
1 Messersp.Pfeffer
1/4 l Fleischbrühe
500 g Kochwurst (Pinkel)

1. Den Grünkohl waschen, die Blätter von den Stielen streifen, tropfnaß in einem geschlossenen Topf erhitzen,
bis der Grünkohl zusammenfällt, abtropfen lassen und grob hacken.
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. Das Schmalz im Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin hellgelb braten. Den Grünkohl zufügen und andünsten.
Das Salz, den Pfeffer oder Muskat darüberstreuen.

3. Die Fleischbrühe zugießen.
Das Gemüse zum Kochen bringen und bei milder Hitze im geschlossenen Topf 45 Minuten dünsten.
Die Kochwürste waschen und auf den Grünkohl legen.

4. Bei milder Hitze noch weitere 15 Minuten dünsten, bis der Kohl weich genug ist.

 

Grünkohl mit Brägenwurst

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Grünkohl
1 Teel. Senf
1/2 l Wasser
375 g Brägenwurst
1 Zwiebel
1 Gewürznelke
500 g Kartoffeln
500 g saftige Birnen
3 Eßl. Schweineschmalz
1/2 Teel. Salz
1 Teel. Zucker

1. Die Grünkohlblätter von den Stengeln streifen, schlechte Stellen entfernen, die Blätter waschen
und in einen großen Topf geben. Das Wasser über den Grünkohl schütten und den Kohl zugedeckt
bei starker Hitze so lange kochen lassen, bis der Grünkohl zusammengefallen ist. Den Grünkohl in einem Sieb
abtropfen lassen, das Gemüsewasser auffangen. 1/2 Liter davon beiseite stellen. Den Grünkohl kleinschneiden.

2. Die Zwiebel schälen und mit der Gewürznelke bestecken. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden.
Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Birnenviertel in Stücke schneiden.
Die Hälfte vom Schmalz in einem großen Topf zerlassen, den Grünkohl, die Kartoffelscheiben und
die Birnenstücke lagenweise einschichten und jede Lage mit dem Salz und dem Zucker bestreuen.
Die Zwiebel zugeben.

3. Das Gemüsewasser mit dem Senf verrühren, über das Gemüse schütten und alles zugedeckt
bei milder Hitze 60 Minuten dünsten.
Nach 35 Minuten Garzeit die Brägenwurst mit dem restlichen Fett auf den Eintopf legen und garen.

Rote Grütze – der Nachtisch-Klassiker

Zu einem guten Essen gehört auch immer ein krönender Abschluss durch einen leckeren Nachtisch. Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig, wobei sich viele für eine leckere Rote Grütze entscheiden. Gerade im Norden Deutschlands ist die Rote Grütze in vielen verschiedenen Variationen überaus bebliebt und auf nahezu jeder Hochzeit zu finden. Lecker ist sie mit einer süßen Vanillesoße oder aber auch als Beilage zu einer frischen Waffel. Damit ist die Rote Grütze nicht nur eine Leckerei für die warme Jahreszeit, sondern macht sich auch im Winter richtig gut.

Für das klassische Rezept einer Roten Grütze braucht man rote und schwarze Johannisbeeren, die mit Himbeeren gemixt werden. Es gibt auch Varianten, bei denen zusätzlich noch Erdbeeren oder Kirschen hinzugegeben werden.

 

Grieß-Kroketten mit roter Grütze
    
Rezept für 6 Portionen:

Für die rote Grütze:
400 g gemischte TK-Beerenfrüchte
1 mittelgroßer Apfel
8 EL Apfelsaft
4 EL Zucker
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 cl Orangenlikör

Für die Grieß-Kroketten:
1 l Milch
4 EL Zucker
2 EL abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
180 g Grieß
1 Ei
100 g gehackte Haselnüsse

 1. Die Beerenfrüchte auftauen lassen. Die Milch mit dem Zucker und der Orangenschale zum Kochen bringen.
Den Grieß einstreuen und unter Rühren in einigen Minuten zu einem dicken Brei ausquellen lassen.
Daraus 2 cm dicke Rollen formen, in feuchte Tücher wickeln und erkalten lassen.

 2. Den Apfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Spalten schneiden.
Die aufgetauten Beeren mit dem Apfelsaft und dem Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Die Apfelspalten zugeben. Das Puddingpulver mit etwas kaltem Wasser verquirlen, zur Fruchtmasse geben
und das Ganze unter Rühren kräftig aufkochen.

 3. Die Grießrollen auswickeln und in 5 cm lange Stücke zerteilen.
Diese zuerst in dem verquirlten Ei und dann in den Nüssen wenden.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen darin unter vorsichtigem Wenden goldbraun braten.
Die rote Grütze mit dem Likör verfeinern und die Grießkroketten darauf anrichten.
Mit der Minze bestreut servieren.

Leichte Küche nach den Weihnachtsschlemmereien

Die Weihnachtszeit zeichnet sich durch gutes Essen aus, dass teilweise nicht nur schwer im Magen liegt, sondern sich gleich auch auf die Hüften setzt. Kein Wunder also, dass gerade mit dem Jahreswechsel viele Menschen den guten Vorsatz fassen, im kommenden Jahr ein wenig mehr auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die ersten Tage des Jahres mit einer leichten Küche zu gestalten, die schmeckt, bei der man auf Leckereien dennoch nicht verzichten muss, die aber dabei hilft, das ein oder andere Weihnachtspfund wieder loszuwerden – ohne dabei zu hungern. Nicht sehr zu empfehlen ist eine richtige Diät, davon raten sogar Ernährungsexperten ab. Durch den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel werden zwar schnell Pfunde verloren, doch in den meisten Fällen sind sie schnell auch wieder da. Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Zudem darf man nicht vergessen, dass zahlreiche Diäten eine gesundheitsschädliche Wirkung haben, denn nicht selten kommt es zu Mangelerscheinungen und der Stoffwechsel wird negativ beeinflusst.

Daher sollte man lieber das kontrollieren was man isst. FDH – friss die Hälfte – ist immer noch die beste Maßnahme, um nach den Feiertagen die Sünden zu verbannen. Es bringt auch nichts konsequent auf Süßigkeiten zu verzichten. Experten zufolge steigert der Verzicht auf Süßes das Verlangen danach. Die Zurückhaltung wird zu einer Qual, die nicht lange auszuhalten ist. Also lieber in Maßen essen, als auf alles Leckere zu verzichten.
Ideal sind auch kurze Fastentage, nicht länger als drei Tage andauernd. So können Obst-, Reis- oder Safttage eingelegt werden. Empfehlenswert ist auch Essen im Drei-Stunden-Takt. Hierbei werden jeweils nur kleine Portionen gegessen, die den Körper nicht belasten. Dabei sollte der Speiseplan in erster Linie aus Getreide, Gemüse und Obst bestehen, da diese Lebensmittel satt machen. Milch ist ebenso zu empfehlen, wobei es sich grundsätzlich um fettarme Milchprodukte handeln sollte. Kommt zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch, Fisch und Eier auf den Tisch, ist das völlig ausreichend.
Schlussendlich darf auch eine gehörige Portion Bewegung nicht fehlen. So sollte gerade nach den Weihnachtsfeiertagen einmal mehr ein Weg zu Fuß zurückgelegt werden.

Eintöpfe im Herbst

Wenn im Herbst die Nächte wieder länger werden und die feuchten und kalten Tage beginnen, muss etwas auf den Tisch was nahrhaft ist und dazu auch noch richtig gut schmeckt. Eintöpfe bieten sich da besonders gut an, denn sie liefern meist eine Extraportion Gemüse und damit viele wichtige Vitamine, die einen entscheidenden Einfluss auf die Immunabwehr nehmen. Wem ein Eintopf zu kräftig ist, der kann alternativ auch eine kräftige Gemüsesuppe zubereiten, denn sie liefert ebenfalls wichtige Nährstoffe für Herbst und Winter.
Eintöpfe sind zudem mit vielen weiteren Vorteilen verbunden. Sie lassen sich sehr gut vorbereiten, denn meist schmeckt ein Eintopf erst dann richtig lecker, wenn er gut durchgezogen ist und aufgewärmt wird. Zudem kann man einen Eintopf immer gut in größeren Mengen zubereiten. Die Reste kann man gut einfrieren bzw. gleich mehrere Portionen auf Vorrat legen. So hat man eine schnell Mahlzeit zur Hand, wenn die Zeit zum Kochen einmal wieder sehr eng wird. Des Weiteren zeichnen sich Eintöpfe dadurch aus, dass sie günstig sind und auch noch richtig gut satt machen. Ferner ist die Zubereitung nur mit wenig Aufwand verbunden.

Mit einigen kleinen Tricks wird der Eintopf noch leckerer. So sollte man beispielsweise getrocknete Erbsen oder Linsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Das Wasser wird dann zum Kochen mit verwendet. Bohnen, Erbsen oder Linsen sollte man im Eintopf erst nach dem Kochen mit Salz würzen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die Hülsenfrüchte nicht weich werden.
In einen Eintopf kann man im Grunde alles hinein tun, was einem schmeckt. Damit ein Eintopf besonders kräftig wird, kann man Fleisch, Schwarte, Knochen oder Wurst mitkochen. Des Weiteren bietet grade der Herbst einige Gemüsesorten, die es sonst nicht gibt. Der Klassiker dabei ist eine Kürbiscremesuppe und auch die Zucchinicremesuppe wird immer beliebter. Auf dem Speiseplan stehen sollte zudem eine Linsen- oder Bohnensuppe oder eine kräftige Gemüsesuppe mit Mettenden.

Bauerntopf Peloponnes

Rezept für 6 Portionen:

FÜR DIE GYROS-PASTE:
1 Bund Oregano
1 Chilischote
3 Knoblauchzehen
5 schwarze Pfefferkörner
10 rosa Pfefferbeeren
1 EL Paprikapulver (edelsüß)
1 EL Weißweinessig
4-6 EL Olivenöl
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
4 Schalotten

FÜR DEN EINTOPF:
1 kg Schweinebraten (Schulter oder Halsgrat ohne Knochen)
Salz
Pfeffer
6 Lammkoteletts
800 g Kartoffeln (fest kochend)
6 Knoblauchzehen
1 Zitrone (unbehandelt)
1 Zweig Rosmarin
1 EL Olivenöl
1,2 l Gemüsebrühe (Instant oder selbst gemacht)
200 ml trockener Weißwein
200 g grüne entsteinte Oliven
100 g schwarze entsteinte Oliven
1 Zimtstange
1 kleine Dose geschälte Tomaten (Abtropfgewicht: 240 g)
je 1 rote und gelbe Paprikaschote
200 g Feta (Schafskäse)

 1. Am besten schon am Vortag die Gyros-Paste zubereiten: Oregano abbrausen, Blättchen abzupfen.
Chili waschen, putzen, eventuell entkernen.
Den Knoblauch abziehen.
Oregano, Chili, Knoblauch, Pfefferkörner, Pfefferbeeren, Paprikapulver, Essig, Öl, Zucker und Salz in den elektrischen Alleszerkleinerer geben und zu einer Paste pürieren.
Schalotten abziehen, fein würfeln, zur Paste geben. Mit etwas Öl bedecken, in den Kühlschrank stellen.

 2. Für den Eintopf Schweinefleisch abbrausen, in grobe Würfel schneiden, leicht salzen und pfeffern.
Lammkoteletts waschen, mit Küchenpapier trockentupfen, leicht salzen, pfeffern.
Kartoffeln schälen, waschen, in Spalten schneiden. Knoblauch abziehen, in Scheiben teilen.
Zitrone heiß abwaschen, vierteln und die Viertel noch mal quer halbieren. Rosmarinzweig abbrausen und trockenschütteln.

 3. 4 EL Öl in einem großen Bräter erhitzen.
Schweinefleischwürfel darin kräftig anbraten. 1 EL Gyros-Paste dazurühren, kurz mitbraten, mit Gemüsebrühe ablöschen.
Wein, grüne und schwarze Oliven, Zimtstange, Zitronenstücke, Rosmarin und Tomaten dazugeben, umrühren.
Aufkochen und bei kleiner Hitze etwa 1 Stunde köcheln lassen.

 4. Nach etwa 20 Minuten in einer beschichteten  Pfanne Kartoffelspalten in 2 EL Olivenöl anbraten.
Knoblauch dazugeben, kurz mitdünsten, mit etwas  Gyros-Paste würzen.
Kartoffelmischung zum Fleisch in die Brühe geben, mitgaren.

 5. Paprika halbieren, putzen, entkernen, abbrausen, in Stücke schneiden.
Lammkoteletts in der beschichteten Pfanne im restlichen Öl kross braten. Feta zerbröckeln.

 6. Zum Anrichten Paprika in den Eintopf rühren.
Lammkoteletts und Feta darauf geben und sofort servieren.
Restliche Gyros-Paste zum Nachwürzen in einer Schale dazustellen.

 7. TIPP:
Sie können von der Gyros-Paste ruhig etwas mehr machen.
Sie schmeckt ausgezeichnet zu allem Kurzgebratenen und hält sich im Kühlschrank – gut mit Öl bedeckt – mindestens 10 Tage.

 

Caldeirada

Rezept für 6 Portionen:

Je 6 kleine Rotbarsch-, Heilbutt- und Schollenfilets
Saft von 1 Zitrone
Salz
600 g große Venusmuscheln
600 g Kartoffeln (fest kochend)
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 kg reife Tomaten
je 1 gelbe und rote Paprikaschote
1 Bund Petersilie
150 ml Olivenöl
Pfeffer
300 ml Weißwein (z.B. Vinho verde)
1 Lorbeerblatt
1 EL Paprikapulver (rosenscharf)

 1. Fischfilets waschen, mit Zitronensaft beträufeln und salzen.
Muscheln unter kaltem Wasser gründlich abbürsten, von den Haftfäden (Byssusfäden) befreien.
Bereits geöffnete Muscheln wegwerfen. Kartoffeln schälen, waschen, in dicke Scheiben schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch abziehen. Zwiebeln in Ringe, Knoblauch in Scheiben teilen.
Tomaten waschen, putzen, in Scheiben schneiden. Paprika halbieren, putzen, entkernen, waschen, in Streifen teilen.
Petersilie abbrausen, Blättchen hacken.

 2. Muscheln auf dem Boden eines großen Topfes verteilen. Mit Öl beträufeln.
Fischfilets abwechselnd mit Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Paprika einschichten.
Immer wieder leicht salzen, pfeffern. Wein angießen, Petersilie und Lorbeer zufügen.
Mit Paprika würzen, Deckel aufsetzen.

 3. Zum Kochen bringen, Hitze reduzieren, alles in 30 Minuten zugedeckt auf dem Herd garen.
Die Caldeirada darf nicht umgerührt, sondern nur einmal nach ca. 15 Minuten kurz geschüttelt werden.
Sie wird „senkrecht“ aus dem Topf serviert, so dass jeder etwas von jeder Fischsorte erhält.
(Sollten Muscheln noch geschlossen sein, diese bitte entfernen!)

 

Fränkischer Karpfen-Eintopf

Rezept für 4 Portionen:

1/2 l Fischfond
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
1 EL Fischgewürz
4 Möhren
2 Stangen Porree
1 Kohlrabi
400 g Karpfenfilet
50 g Kartoffelpüreepulver
100 ml Weißwein
100 g Sahne
1 TL Würzsalz mit Knoblauch
1 Prise weißer Pfeffer

 1. Den Fischfond mit 1/2 Liter Wasser aufsetzen. Die Zwiebel schälen und mit dem Lorbeerblatt und der Nelke spicken.
Zusammen mit dem Fischgewürz zum Sud geben und etwa 20 Minuten köcheln lassen.

 2. Inzwischen die Möhren putzen, schaben, waschen, halbieren und in Scheiben schneiden.
Den Porree putzen, gründlich waschen und in breite Ringe schneiden.
Die Kohlrabiknolle putzen, schälen, waschen und würfeln. Die Karpfenfilets in mundgerechte Stücke zerteilen.
Zusammen mit dem vorbereiteten Gemüse in den Sud geben und die Fischstücke bei geringer Hitze in etwa 10-15 Minuten gar ziehen lassen, das Gemüse bißfest garen.

 3. Den Karpfen-Topf nach Belieben mit etwas Kartoffelpüreepulver andicken.
Den Weißwein mit der Sahne und dem Würzsalz mit Knoblauch verrühren.
Die Gewürzsahne einrühren und den Eintopf mit Pfeffer abschmecken.

 

Jambalaya

Rezept für 4 Portionen:

100 g Speck (nach Belieben Frühstückspeck oder gesalzener Speck)
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1,5 Tasse Reis
3-4 Knoblauchzehen
1/2 Dose geschälte Tomaten
1/2 Teelöffel Thymian
wenig Salz
frisch geriebener Pfeffer
4 Tassen Hühnerbouillon
250 g geräucherter Schinken
500 g frische Crevetten oder Scampi
1 Esslöffel fein gehackte Petersilie
nach Belieben einige Miesmuscheln

 1. In einer grossen weiten Pfanne zuerst den in Stücke geschnittenen Speck erhitzen bis er anbräunt und Fett abgibt; dann herausnehmen.

 2. Den Reis in die Pfanne geben und etwas anziehen lassen.
Die feingehackte Zwiebel und die in Streifen geschnittenen Paprikas dem Reis zufügen und kurz mitrösten.
Den Knoblauch fein hacken und die Tomaten in grosse Stücke teilen und zusammen mit dem Tomatensaft dem Reis beifügen.

 3. Den gebratenen Speck und den Thymian zugeben, das Ganze mit der heissen Bouillon ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Schinken in grosse Würfel schneiden und ebenfalls beigeben.

 4. Die Kasserolle in den vorgeheizten Backofen einschieben. 3/4 Stunden leise kochen lassen.

 5. Nun die Crevetten oder Scampi sowie die Miesmuscheln zufügen und so lange weiterkochen, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist.
Zuletzt Petersilie darüberstreuen und die Jambalaya auf den Tisch bringen.