Kochen im Wok

Kochen im Wok wird immer beliebter, denn nicht nur das es sehr schnell geht, es ist auch noch besonders gesund.

Beim Kochen im Wok werden die Zutaten kleingeschnitten und im heißen Wok unter ständigem Rühren gegart. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Zutaten knackig und frisch bleiben und damit ihre wichtigen Vitamine behalten. Die Zutaten werden vor dem Kochen kleingeschnitten und ebenso wie die erforderlichen Soßen und Gewürze bereitgestellt.
Nach und nach gibt man die Zutaten in den heißen Wok, wobei man nicht vergessen darf, sie immer zu rühren. Die Zutaten sollten sich ständig wechselweise am heißen Boden und am Rand der Woks befinden, da sie so am schnellsten gegart werden können. Gerade wenn Fleisch im Wok gegart wird kann es so schneller garen und bleibt dabei saftig, da sich die Poren aufgrund der Hitze schneller schließen. Die Reihenfolge der Zutaten richtete sich danach, welche Zutat die längste Zeit zum Garen braucht. Sie wird zuerst in den Wok gegeben.

Wer keinen Wok hat, der kann auch eine etwas größere Pfanne benutzen. Allerdings lohnt sich die Investition in einen Wok, da er runde gebogene und etwas höhere Wände als eine herkömmliche Pfanne hat. So kann man auch größere Portionen gut umrühren, ohne dass ständig etwas daneben kleckert. Doch Wok ist nicht gleich Wok, denn die Unterschiede sind gravierend. Entscheidet man sich für einen thailändischen Wok, profitiert man von einem längeren Griff, was aufgrund der Hitzeentwicklung gar nicht mal so schlecht ist.

Allerdings sind hierbei die Seiten nicht so hoch, sodass es eher eine Wok-Pfanne ist. Bei einem chinesischen Wok befinden sich an beiden Seiten Griffe. Entscheidend ist bei beiden Varianten, dass auf einen abgeflachten Boden geachtet wird. Nur so kann er auch auf einer Herdplatte stehen. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass der Wok beschichtet ist. So kann nichts anbrennen und es kann mit wenig Fett gekocht werden.

Im Idealfall verfügt man über einen Gasherd, da sich so der Wok am besten erhitzen lässt. Eine andere Herdplatte ist aber ebenso geeignet, es dauert nur ein wenig länger. Dabei sollte die Herdplatte ein wenig größer sein, als der Boden der Woks. So werden auch die Seiten der Woks gut erhitzt, denn an ihnen findet ebenso der Garungsprozess statt.

 

Gebratene Nudeln mit Garnelen

Rezept für 4 Portionen:

350 g asiatische Bandnudeln
Salz
2 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
500 g Garnelen (roh und geschält)
3 EL Öl
250 g Erbsen (TK)
50 ml Reiswein (ersatzweise trockener Sherry)
3 EL Sojasauce
Pfeffer
Cayennepfeffer
1 rote Chilischote

1. Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Lauchzwiebeln putzen, abbrausen, schräg in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken.

2. Garnelen am Rücken entlang einschneiden, jeweils den schwarzen Darmfaden entfernen. Garnelen kalt abbrausen, trockentupfen.
Öl im Wok erhitzen. Garnelen, Lauchzwiebeln und Knoblauch unter Wenden andünsten.

3. Erbsen zugeben, unter Rühren 1 Minute mitbraten, dann alles mit Reiswein und Sojasauce ablöschen.
Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Unter ständigem Rühren weitere 2 Minuten garen, die Nudeln unterheben und 2 Minuten mitbraten.

4. Chilischote längs aufschneiden, putzen, entkernen, abbrausen, in feine Würfel schneiden, über das fertige Gericht streuen und sofort servieren.

 

Hirschgeschnetzeltes aus dem Wok

Rezept für 4 Portionen:

350 g Hirschgeschnetzeltes
1 kleine rote Chilischote
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1-2 Knoblauchzehen
4 EL Öl
2 Mohren
200 g grüner TK-Spargel
100 g Zuckerschoten
125 g Sojasprossen
25 g Cashewkerne
4-6 EL Reiswein
Salz
Cayennepfeffer
2 EL Kokosspäne

1. Das Hirschgeschnetzelte trockentupfen.
Die Chilischote kalt abbrausen, den Stielansatz entfernen, die Schote in feine Ringe schneiden.
Den Ingwer schälen, die Knoblauchzehen pellen, beides fein hacken.
Die Chiliringe und die Ingwer- sowie Knoblauchwürfel mit einem Esslöffel Öl verrühren.
Zum Fleisch geben und gründlich damit vermischen. Zugedeckt 25 Minuten beiseite stellen.

2. In der Zwischenzeit die Mohren schälen und in feine Streifen schneiden.
Die Spargelstangen antauen lassen, dann in dünne schräge Scheiben schneiden.
Die Zuckerschoten abbrausen und putzen, die Sojasprossen abbrausen und abtropfen lassen.

3. Das übrige Öl in einem großen Wok erhitzen.
Die Cashewkerne darin leicht rösten, mit einer Schaumkelle herausnehmen und beiseite stellen.
Das Fleisch unter Wenden im Öl von allen Seiten anbraten, dann an den Rand schieben.
Die Mohren in die Mitte geben und 2-3 Minuten unter Wenden braten, anschließend ebenfalls an den Wokrand schieben.

4. Die Spargelscheiben sowie die Zuckerschoten in die Mitte des Woks geben und 1 Minute unter Rühren anbraten.
Alle Zutaten im Wok mischen, die Sojasprossen zufügen und mit dem Reiswein ablöschen.
Mit etwas Salz und Cayennepfeffer würzen. Alles kurz durchziehen lassen.
Die Cashewkerne untermischen, die Kokosspäne darüber streuen.
Das Hirschgeschnetzelte mit Reis und nach Belieben mit Ingwer und Sojasoße servieren.

 

Rotbarsch auf Wok-Gemüse

Rezept für 2 Portionen:

1 Fenchelknolle
200 g vorwiegend fest kochende Kartoffeln
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 unbehandelte Zitrone
300 g Rotbarschfilet
einige Zweige frischer Liebstöckel und Dill mit Blüten
3 EL Öl
100 ml Gemüsebrühe oder Fischfond
1 EL Dijon-Senf
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle

1. Den Fenchel putzen und in feine Scheiben schneiden.
Die Kartoffeln und die Möhren schälen, abbrausen und in dünne Scheiben hobeln.
Den Lauch putzen, in Ringe schneiden, waschen und abtropfen lassen.
Die Zitrone achteln. Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Kräuter abbrausen, trockenschütteln und klein hacken.

2. 2 EL Öl in einem Wok erhitzen, den Rotbarsch darin ca. 3 Minuten braten, dann herausnehmen.
Das restliche Öl in den Wok geben und erhitzen.
Das vorbereitete Gemüse sowie die Zitrone zugeben und 10-15 Minuten braten, dabei ab und zu wenden.
Nach und nach die Brühe angießen. Mit dem Senf, den Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Fisch zugeben, vorsichtig unterheben und kurz ziehen lassen.
Den Rotbarsch auf Wok-Gemüse sofort servieren.

 

Würzige Gemüsepfanne

Rezept für 4 Portionen:

25 g getr. Mu-Err Pilze (Asienregal im Supermarkt)
150 g grüne Bohnen (tiefgefroren)
1 Möhre
1/2 Kopf Chinakohl
100 g Zuckerschoten
3 Lauchzwiebeln
100 g Champignons
100 g Maiskölbchen (aus dem Glas)
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 rote Chilischote
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Sesamöl
100 g Bambusschösslinge in Streifen (aus dem Glas)
100 ml Gemüsebrühe (Instant)
Salz
Zucker
2-3 EL Sojasauce
je 2 EL Sherry oder Reiswein

1. Mu-Err-Pilze 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Bohnen auftauen lassen.
Inzwischen das Gemüse waschen, putzen. Möhre schälen, erst längs in Scheiben, dann in schmale Streifen schneiden.
Chinakohl längs halbieren, quer in 1 cm breite Streifen teilen. Zuckerschoten je nach Größe quer halbieren.
Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Champignons putzen, halbieren oder vierteln.
Maiskölbchen halbieren. Ingwer schälen und fein würfeln. Chili längs aufschneiden, entkernen und in Streifen teilen.
Mu-Err-Pilze abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.

2. Öle im Wok erhitzen. Möhre und Bambusschösslinge 2 Minuten anbraten.
Dann Maiskölbchen, Champignons, Ingwer und Chili zugeben, weitere 3-4 Minuten weiterbraten.
Übriges Gemüse und Mu-Err-Pilze unterheben. Gemüsebrühe angießen, mit Salz, Zucker, Sojasauce, Sherry oder Reiswein würzen und weitere 5 Minuten dünsten.
Im Wok servieren.

Beilage: Basmati-Reis.

Partysuppen – einfach, schnell und lecker

Steht eine Feier an, überlegt man was es denn zu Essen geben soll. Handelt es sich um eine größere Gesellschaft, die man zu Hause bewirten möchte, dann bietet sich eine Partysuppe gut an. Sie ist schnell zubereitet, kann über einen längeren Zeitraum warmgehalten werden und bei Bedarf meist mit wenigen Handgriffen und Zutaten verlängert werden, sollte die veranschlagte Menge nicht ausreichen.

In diesem Zusammenhang muss angemerkt werden, dass es „die“ Partysuppe nicht gibt. Beschäftigt man sich mit diesem Thema und schaut sich nach Rezepten im Internet um, wird man schnell merken dass es unheimlich viele verschiedene Rezepte gibt. Es gibt dabei sehr kräftige und deftige Suppen, sie sich vor allem für die kalte Jahreszeit perfekt anbieten. Es gibt aber auch zahlreiche leichte Suppen, die sich auch im Sommer servieren lassen.

Im Winter sind es nicht direkt Suppen, die eine Partygesellschaft begeistern, sondern deftige Eintöpfe. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die satt machen, da viele gehaltvolle Zutaten zum Einsatz kommen. Dabei ist im Grunde genommen alles erlaubt was schmeckt und so kann man schnell auch ein eigenes Rezept auf die Beine stellen und seine Gäste damit verwöhnen. Klassischerweise ist viel Gemüse in einem Eintopf zu finden, bei dem es sich meist um genau das Gemüse handelt, welches zur entsprechenden Jahreszeit in den Supermärkten und Wochenmärkten zu finden ist. Alternativ dazu kann man auch auf Gemüse aus der Dose zurückgreifen. Mais, Erbsen und Möhren sowie Bohnen bieten eine perfekte Grundlage.

Um die Suppe bzw. den Eintopf ein wenig gehaltvoller zu machen, kann man ihn mit Sahne andicken und Fleisch hinzugeben. Besonders beliebt ist es in diesem Zusammenhang, Hackfleisch blöselig zu braten und mit in die Suppe zu geben. Alternativ dazu kann man auch Geschnetzeltes hinzugeben. Zu einer Suppe aufgekocht wird das Ganze dann mit Brühe, wobei sich eine kräftige Gemüsebrühe anbietet. Man kann als Alternative aber auch eine Zwiebelsuppe nehmen, die aber einen recht hohen Eigengeschmack entwickelt.

Kurzum: bei einer Partysuppe sollte man vorher ausprobieren, wie die einzelnen Zutaten miteinander harmonieren. Vor allem aber gilt, dass die Kombination auf den Tisch kommen sollte, die man selbst am liebsten mag. Dann schmeckt es auch den Gästen.

Fastfood selber machen

Fast Food hat ein sehr schlechtes Image.
Sorgt es doch dafür, dass die Menschen immer dicker werden und gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich herumschleppen. Aber eigentlich bedeutet Fastfood nur „schnelles Essen“. Und wer hat behauptet, dass Fast Food grundsätzlich ungesund und viel zu fettig sein muss.

Man kann Fast Food Gerichte schnell auch selber machen und dabei darauf achten, dass nur gesunde Lebensmittel zum Einsatz kommen. Wer nicht fertiges Fast Food kauft, sondern sich die Mühe macht es selbst zuzubereiten, der kann sich durchaus gesund ernähren. Gerade wenn man es selbst zubereitet, kann man unterschiedliche Rezepturen und Variationen ausprobieren.

Spricht man von Fast Food, verbindet man damit in der Regel sofort einen Burger. Doch Burger ist nicht gleich Burger, denn auch ihn kann man auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen zubereiten. Frischer Salat und Tomaten beispielsweise sind gesund und beeinflussen den Geschmack eines Fast Food-Burgers entscheidend. Der Klassiker im Fast Food sind Pommes, die besondere Fettträger sind. Doch wer hat gesagt, dass sie immer in der Fritteuse zubereitet werden müssen? Man kann Pommes auch im Backofen zubereiten, was eine sehr fettarme Variante ist.

Klassischerweise ist Fast Food in weniger als zehn Minuten servierfertig und ist daher nicht nur bei Kidner beliebt, sondern auch als Snack für Berufstätige. Gerade wenn sie ihre Mittagspause im Büro verbringen, ist nur wenig Zeit. Kann das Essen schnell zubereitet werden, ist lecker und dabei auch noch gesund, kann es besser doch gar nicht sein.

Ein neuer Trend im Fast Food Bereich ist das „Bio Fast Food“. Hierbei wird besonders auf die Qualität der verwendeten Lebensmittel und der schonenden Zubereitung achtet. Ferner kommt es beim Bio Fast Food auch darauf an, woher die Lebensmittel stammen. Aber auch der ganz normale Supermarkt bietet gutes Gemüse für das selbst zubereitete Fast Food. Als Basis bieten sich immer verschiedene Gemüsesorten wie Mais, Paprika und Tomaten an und natürlich darf auch der Salat nicht fehlen. Wer mag kann auch frische Meeresfrüchte hinzufügen. Des Weiteren bietet sich immer auch mageres Putenfleisch an.

Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte, denn Pommes und Burger ist lange nicht alles, was unter den Begriff Fast Food fällt. So kann man auch leckere Warps und viele weitere schnelle Gerichte zubereiten. Schnell verliert Fast Food damit seinen schlechten Ruf und ist dabei auch noch richtig lecker.

Spicy Bürger

Rezept für 5 Portionen:

100 g junger Blattspinat,
100 g dicke Möhren,
70 g roter Rettich,
50 g Rote Bete,
100 g Kokosraspel,
200 g Mayonnaise (80 %),
40 g mittelscharfer Senf,
300 g Zwiebeln,
15 El Öl,
20 g rote Currypaste (Asialaden),
130 g Weizentoastbrot,
50 g frische Ingwerwurzel,
1 kg durchgedrehtes Hähnchenbrustfilet (ohne Haut),
1 Tl. fein abgeriebene Limettenschale,
2 Eier,
Salz,
10 Burger-Brötchen mit Sesam,
400 g Mango-Chutney ,
1 Bund Koriandergrün

1. Den Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen. Möhren, Rettich und Rote Bete putzen,
auf dem Gemüsehobel in lange, sehr feine Streifen hobeln und in kaltes Wasser legen.

2. Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett unter Wenden goldbraun rösten und mit Mayonnaise und Senf mischen.

3. Die Zwiebeln pellen, fein würfeln und in 4 El Öl andünsten. Die Currypaste zugeben
und gleichmäßig untermischen. Das Toastbrot würfeln und in der Moulinette fein zerbröseln.
Den Ingwer schälen und fein reiben. Das Hähnchenhack mit Zwiebeln, Ingwer, Limettenschale, Toastbrot
und den Eiern gut mischen und salzen.

4. Aus der Hackmasse mit angefeuchteten Händen 10 flache Buletten formen.
Im restlichen heißen Öl bei starker Hitze auf jeder Seite etwa 3 Minuten braten.

5. Die Gemüsestreifen aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und salzen.
Die Burger-Brötchen im Ofen aufbacken, dann längs durchschneiden.
Jeweils eine Hälfte mit dem Mango-Chutney und die andere mit der Kokos-Mayonnaise bestreichen.

6. Die Burger mit Spinatblättern, Gemüsestreifen, Buletten und Koriandergrün belegen und servieren.

Saftige Burger

Rezept für 8 Burger:

FÜR DIE HACKSTEAKS:
1 weiße Zwiebel
750 g mageres Rinderhackfleisch
3 EL Doppelrahm-Frischkäse
Cayennepfeffer
50 g weiche Butter
Öl zum Bestreichen
Salz
Pfeffer

AUSSERDEM:
80 g Gewürzgurken
1 Bund Schnittlauch
100 g Mayonnaise
1 EL Senf (mittelscharf)
Worcestersauce
1-2 weiße Zwiebeln
4 reife Tomaten
8 Bürger-Brötchen
4 Blätter Eisbergsalat
8 Scheiben Speck
8 Scheiben Edamer
Tomatenketchup

1. Für die Steaks Zwiebel abziehen, fein würfeln.
Mit Hackfleisch und Frischkäse glatt rühren, mit Cayennepfeffer würzen und in 8 Portionen teilen.
Diese flach drücken, mit Butter bestreichen, zusammenklappen und zu runden, gut 1 cm dicken Frikadellen formen.
Zugedeckt kühl stellen.

2. Gewürzgurken fein würfeln. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden.
Beides mit Mayonnaise und Senf verrühren und mit Worcestersauce abschmecken.
Gurken-Würzsauce kühl stellen.

3. Zwiebeln abziehen, in dünne Scheiben schneiden und 15 Minuten in kaltes Wasser legen.
Tomaten waschen, putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Brötchen halbieren.
Salatblätter waschen und passend zu den Brötchenhälften zerteilen. Die Zwiebeln abtropfen lassen und trockentupfen.

4. Steaks mit Öl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Minute auf jeder Seite grillen.
Dann nach Belieben noch mal 1 Minute (medium gebraten) bis 3 Minuten (durchgebraten) grillen.
Inzwischen den Speck auf dem Grill knusprig braten und die Brötchenhälften kurz anrösten.

5. Dann die Burger nach Wunsch zusammensetzen: nur mit Salatblatt, Gurken-Würzsauce und Hacksteak zwischen den Brötchenhälften oder üppig zusätzlich mit Speck unter dem Steak, Tomaten, Zwiebeln, Käse sowie Ketchup.
Sofort genießen.

6. TIPP:
Bereiten Sie die Hacksteaks aus so frisch gehacktem Fleisch wie möglich zu.
Nehmen Sie sie erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank – Hackfleisch verdirbt in der Hitze schnell.
Butter in der Mitte macht Hacksteaks saftig, durch Salzen erst kurz vor dem Garen wird ihnen kein Wasser entzogen.
Außer der Würzsauce sollten die Zutaten zum Belegen nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, da der Burger dann schnell kalt wird.

Geflügel-Burger mit Ananas

Rezept für 4 Portionen:

500 g Hähnchenbrustfilet
2 Knoblauchzehen
2 Zweige frischer Koriander
1 Ei (Größe M)
1 EL Senf (scharf)
2 EL Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
1/2 kleine frische Ananas (ersatzweise etwa 240 g Ananas aus der Dose)
1 rote Chilischote
2 Lauchzwiebeln
2 EL Limetten- oder Zitronensaft
1/2 EL süße Chilisauce (Fertigprodukt)
4 Salatblätter
1 kleines Stück Salatgurke
2 EL Öl
4 flache Brötchen oder Hamburger-Brötchen

1. Hähnchenfleisch kalt abbrausen, gut trockentupfen und sehr fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen.
Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. Koriander waschen, trockenschütteln, Blättchen fein hacken.

2. Fleisch mit Knoblauch, Koriander, Ei, Senf, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer sehr gründlich durchkneten.
Zu vier Bällchen formen, flach drücken und auf einer Platte etwa 30 Minuten kalt stellen.

3. Inzwischen für die Salsa die Ananas putzen, schälen, einmal längs durchschneiden.
Holzigen Mittelstrunk entfernen und das Fruchtfleisch sehr fein würfeln. Chilischote waschen, entkernen und sehr fein hacken.
Lauchzwiebeln waschen, putzen und samt dem zarten Grün ebenfalls sehr fein schneiden.

4. Ananas mit Chili, dem weißen Teil der Lauchzwiebeln, Limetten- oder Zitronensaft und Chilisauce verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Salatblätter waschen und trockenschütteln, dicke Blattrippen flach schneiden.
Gurke schälen oder gründlich waschen und in feine Scheiben schneiden.

5. Öl in einer Pfanne erhitzen. Hack-Burger darin bei mittlerer Hitze pro Seite etwa 5 Minuten braten.

6. Brötchen aufschneiden. Nach Belieben auf der Schnittfläche kurz anrösten.
Brötchen mit je 1 Salatblatt und einigen Gurkenscheiben belegen. Gebratenen Burger darauf legen, mit Ananas-Salsa bedecken und mit Lauchzwiebelgrün bestreuen.
Mit der oberen Brötchenhälfte bedecken.
Heiß servieren.

7. TIPP:
Burger aus Geflügelfleisch sind schön leicht und fettarm.
Noch würziger werden sie, wenn Sie zur Abwechslung mal Lammfleisch verwenden.

Fisch-Burger mit Tomaten-Dip

Rezept für 4 Portionen:

125 g Vollmilchjoghurt
3-4 EL Creme fraiche
2-3 TL Meerrettich (Glas)
3-4 EL Tomatenketchup
Salz, Pfeffer
2 Tomaten
4 Baguette-Brötchen
8 gewaschene Salatblätter (z.B. Lollo Biondo)
4 dünne Scheiben Schnittkäse (z.B. junger Gouda)
4 Stücke Seelachsfilet (je etwa 150 g)
2 EL Zitronensaft
3-4 EL Mehl, 1 Ei (Größe M)
100 g Semmelbrösel
Fett zum Braten (z.B. Butterschmalz)

1. Joghurt, Creme fraiche, Meerrettich und Ketchup verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.

2. Tomaten waschen, putzen und in Scheiben schneiden.
Die Brötchen waagerecht halbieren, beide Hälften mit Joghurtsauce bestreichen. Untere Brötchenhälften mit Salat und Käsescheiben belegen.

3. Fischfilet abbrausen, trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern.
In Mehl wenden, durch das verquirlte Ei ziehen und mit Semmelbröseln panieren.

4. Reichlich Fett in einer großen Ranne erhitzen. Den Fisch darin auf beiden Seiten in je 2-3 Minuten goldgelb braten.
Fisch heiß auf die unteren Brötchenhälften setzen, erst mit Tomatenscheiben, dann mit den oberen Brötchenhälften bedecken.

Kochideen durch Kochkurse

Für viele Familien stellt sich jeden Tag erneut die Frage „Was soll ich nur kochen“? Die Geschmäcker der Familienmitglieder sind unterschiedlich, man möchte gerne auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten und abwechslungsreich sollte es auch noch sein. Ein gar nicht ganz so leichtes Unterfangen.

Wer frischen Wind in seine Küche bringen möchte, der kann einfach einen Kochkurs besuchen, denn seit einigen Jahren schon werden die verschiedensten Kochkurse von den unterschiedlichsten Einrichtungen angeboten. Meist stehen die Kochkurse unter einem bestimmten Motto und dauern ein Wochenende an. So kann man beispielsweise die türkische Küche kennenlernen, die nicht nur sehr lecker und abwechslungsreich ist, sondern dazu auch noch sehr gesund. Es gibt aber auch Kochkurse zu anderen Nationalitäten oder zu besonderen Ernährungsweisen. So werden u.a. Kochkurse für fettarme und kalorienreduzierte Kost angeboten, es gibt speziellen Kochkursen für Personen, die unter Herz-Kreislauferkrankungen leiden oder aber auch Kochkurse für Diabetiker.

Auch wenn man nicht an einer der genannten Erkrankungen leidet kann ein solcher Kochkurs viele neue Ideen geben, mit denen man Abwechslung in den Alltag bringen kann.

Angeboten werden Kochkurse von verschiedenen Einrichtungen. Oftmals sind es die örtlichen Volksschulen, an denen man einen solchen Kurs absolvieren kann. Des Weiteren gibt es in zahlreichen größeren Städten bereits richtige Kochschulen, in denen man unter Anleitung eines erfahrenen Kochs neue Ideen bekommt und neue Tricks und Tipps erhalten kann. Ferner ist es auch möglich, einen privaten Koch zu mieten, der einem zu Hause in gewohnter Umgebung neue Ideen für das tägliche Mittag- und Abendessen beibringt.
Die Kosten für solche Kurse sind sehr unterschiedlich, sodass sich der Vergleich durchaus lohnen kann. Das Internet bietet eine gute Hilfestellung, denn hier lassen sich nicht nur die Seminaranbieter über eine der Suchmaschinen kinderleicht und schnell finden, sondern man kann auch gleich die Kosten miteinander vergleichen.

Grünkohl – ein Wintergemüse das es in sich hat

grühkohlGrünkohl ist vor allem in Norddeutschland ein sehr beliebtes Wintergemüse, das auf viele verschiedene Arten und Weisen zubereitet und serviert wird. Meist wird die Zubereitung von Grünkohl von Generation zu Generation weitergegeben, denn in nahezu jeder Familie schmeckt Grünkohl ganz anders oder wird mit anderen Zutaten serviert.

Grünkohl kann man nach dem ersten richtigen Frost frisch auf dem Markt kaufen. Hier wird er meist in Tüten angepackt angeboten, der dann schon gesäubert ist. Doch dies ist eher die Ausnahme als die Regel. Waschen kann man Grünkohl aufgrund seiner großen Blätter am besten in der Badewanne. Durch die Duschbrause ist zudem gewährleistet, dass jeglicher Schmutz entfernt werden kann, denn vom Grünkohl kann man alles verwenden.

Der Klassiker zum Grünkohl ist die Bregenwurst, die in Bremen unter dem Namen Pinkel und in Hamburg als Kochwurst bekannt ist. Sie gibt es in frischer oder in gebrühter Form. Auch Kassler, am besten am Stück, ist sehr beliebt. Wurst wie auch Kassler werden einfach in den Topf mit dem Grünkohl gegeben und garen mit ihm zusammen. So gibt das Fleisch sein Aroma an den Grünkohl ab und wird nicht trocken. Ebenfalls nicht fehlen dürfen bei einer Menge von 3 Kilo Grünkohl 6 bis 10 fingerdicke Scheiben Bauchfleisch. Auch sie verfeinern das Aroma des gesamten Gerichts.

Der Grünkohl wird mit Wasser in einem großen Topf bei mittlerer Hitze aufgeköchelt. Anschließend lässt man den Grünkohl ein wenig abkühlen, gibt die Bregenwurst hinzu, die vom Kohl bedeckt sei, da sich so der Wurstsud am besten verteilen kann. Hinzu kommt nun der Bauchfleisch. Anschließend sollte das Gericht bei niedriger Temperatur schmoren und das mindestens für zwei Stunden.

Grünkohl schmeckt am besten, wenn man ihn einen Tag zuvor zubereitet und dann immer wieder erwärmt. Da es sich immer lohnt größere Portionen zu kochen, bietet es sich auch an, den Grünkohl einzufrieren. So kann man dieses Wintergemüse, zu dem im übrigen Kartoffeln gereicht werden, auch zu anderen Jahreszeiten genießen.

Grünkohl mit Pinkel

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Grünkohl
1 Zwiebel
3 Eßl. Schweineschmalz
1/2 Teel. Salz
1 Messersp.Pfeffer
1/4 l Fleischbrühe
500 g Kochwurst (Pinkel)

1. Den Grünkohl waschen, die Blätter von den Stielen streifen, tropfnaß in einem geschlossenen Topf erhitzen,
bis der Grünkohl zusammenfällt, abtropfen lassen und grob hacken.
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. Das Schmalz im Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin hellgelb braten. Den Grünkohl zufügen und andünsten.
Das Salz, den Pfeffer oder Muskat darüberstreuen.

3. Die Fleischbrühe zugießen.
Das Gemüse zum Kochen bringen und bei milder Hitze im geschlossenen Topf 45 Minuten dünsten.
Die Kochwürste waschen und auf den Grünkohl legen.

4. Bei milder Hitze noch weitere 15 Minuten dünsten, bis der Kohl weich genug ist.

 

Grünkohl mit Brägenwurst

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Grünkohl
1 Teel. Senf
1/2 l Wasser
375 g Brägenwurst
1 Zwiebel
1 Gewürznelke
500 g Kartoffeln
500 g saftige Birnen
3 Eßl. Schweineschmalz
1/2 Teel. Salz
1 Teel. Zucker

1. Die Grünkohlblätter von den Stengeln streifen, schlechte Stellen entfernen, die Blätter waschen
und in einen großen Topf geben. Das Wasser über den Grünkohl schütten und den Kohl zugedeckt
bei starker Hitze so lange kochen lassen, bis der Grünkohl zusammengefallen ist. Den Grünkohl in einem Sieb
abtropfen lassen, das Gemüsewasser auffangen. 1/2 Liter davon beiseite stellen. Den Grünkohl kleinschneiden.

2. Die Zwiebel schälen und mit der Gewürznelke bestecken. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden.
Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Birnenviertel in Stücke schneiden.
Die Hälfte vom Schmalz in einem großen Topf zerlassen, den Grünkohl, die Kartoffelscheiben und
die Birnenstücke lagenweise einschichten und jede Lage mit dem Salz und dem Zucker bestreuen.
Die Zwiebel zugeben.

3. Das Gemüsewasser mit dem Senf verrühren, über das Gemüse schütten und alles zugedeckt
bei milder Hitze 60 Minuten dünsten.
Nach 35 Minuten Garzeit die Brägenwurst mit dem restlichen Fett auf den Eintopf legen und garen.