Fastfood selber machen

Fast Food hat ein sehr schlechtes Image.
Sorgt es doch dafür, dass die Menschen immer dicker werden und gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich herumschleppen. Aber eigentlich bedeutet Fastfood nur „schnelles Essen“. Und wer hat behauptet, dass Fast Food grundsätzlich ungesund und viel zu fettig sein muss.

Man kann Fast Food Gerichte schnell auch selber machen und dabei darauf achten, dass nur gesunde Lebensmittel zum Einsatz kommen. Wer nicht fertiges Fast Food kauft, sondern sich die Mühe macht es selbst zuzubereiten, der kann sich durchaus gesund ernähren. Gerade wenn man es selbst zubereitet, kann man unterschiedliche Rezepturen und Variationen ausprobieren.

Spricht man von Fast Food, verbindet man damit in der Regel sofort einen Burger. Doch Burger ist nicht gleich Burger, denn auch ihn kann man auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen zubereiten. Frischer Salat und Tomaten beispielsweise sind gesund und beeinflussen den Geschmack eines Fast Food-Burgers entscheidend. Der Klassiker im Fast Food sind Pommes, die besondere Fettträger sind. Doch wer hat gesagt, dass sie immer in der Fritteuse zubereitet werden müssen? Man kann Pommes auch im Backofen zubereiten, was eine sehr fettarme Variante ist.

Klassischerweise ist Fast Food in weniger als zehn Minuten servierfertig und ist daher nicht nur bei Kidner beliebt, sondern auch als Snack für Berufstätige. Gerade wenn sie ihre Mittagspause im Büro verbringen, ist nur wenig Zeit. Kann das Essen schnell zubereitet werden, ist lecker und dabei auch noch gesund, kann es besser doch gar nicht sein.

Ein neuer Trend im Fast Food Bereich ist das „Bio Fast Food“. Hierbei wird besonders auf die Qualität der verwendeten Lebensmittel und der schonenden Zubereitung achtet. Ferner kommt es beim Bio Fast Food auch darauf an, woher die Lebensmittel stammen. Aber auch der ganz normale Supermarkt bietet gutes Gemüse für das selbst zubereitete Fast Food. Als Basis bieten sich immer verschiedene Gemüsesorten wie Mais, Paprika und Tomaten an und natürlich darf auch der Salat nicht fehlen. Wer mag kann auch frische Meeresfrüchte hinzufügen. Des Weiteren bietet sich immer auch mageres Putenfleisch an.

Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte, denn Pommes und Burger ist lange nicht alles, was unter den Begriff Fast Food fällt. So kann man auch leckere Warps und viele weitere schnelle Gerichte zubereiten. Schnell verliert Fast Food damit seinen schlechten Ruf und ist dabei auch noch richtig lecker.

Spicy Bürger

Rezept für 5 Portionen:

100 g junger Blattspinat,
100 g dicke Möhren,
70 g roter Rettich,
50 g Rote Bete,
100 g Kokosraspel,
200 g Mayonnaise (80 %),
40 g mittelscharfer Senf,
300 g Zwiebeln,
15 El Öl,
20 g rote Currypaste (Asialaden),
130 g Weizentoastbrot,
50 g frische Ingwerwurzel,
1 kg durchgedrehtes Hähnchenbrustfilet (ohne Haut),
1 Tl. fein abgeriebene Limettenschale,
2 Eier,
Salz,
10 Burger-Brötchen mit Sesam,
400 g Mango-Chutney ,
1 Bund Koriandergrün

1. Den Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen. Möhren, Rettich und Rote Bete putzen,
auf dem Gemüsehobel in lange, sehr feine Streifen hobeln und in kaltes Wasser legen.

2. Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett unter Wenden goldbraun rösten und mit Mayonnaise und Senf mischen.

3. Die Zwiebeln pellen, fein würfeln und in 4 El Öl andünsten. Die Currypaste zugeben
und gleichmäßig untermischen. Das Toastbrot würfeln und in der Moulinette fein zerbröseln.
Den Ingwer schälen und fein reiben. Das Hähnchenhack mit Zwiebeln, Ingwer, Limettenschale, Toastbrot
und den Eiern gut mischen und salzen.

4. Aus der Hackmasse mit angefeuchteten Händen 10 flache Buletten formen.
Im restlichen heißen Öl bei starker Hitze auf jeder Seite etwa 3 Minuten braten.

5. Die Gemüsestreifen aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und salzen.
Die Burger-Brötchen im Ofen aufbacken, dann längs durchschneiden.
Jeweils eine Hälfte mit dem Mango-Chutney und die andere mit der Kokos-Mayonnaise bestreichen.

6. Die Burger mit Spinatblättern, Gemüsestreifen, Buletten und Koriandergrün belegen und servieren.

Saftige Burger

Rezept für 8 Burger:

FÜR DIE HACKSTEAKS:
1 weiße Zwiebel
750 g mageres Rinderhackfleisch
3 EL Doppelrahm-Frischkäse
Cayennepfeffer
50 g weiche Butter
Öl zum Bestreichen
Salz
Pfeffer

AUSSERDEM:
80 g Gewürzgurken
1 Bund Schnittlauch
100 g Mayonnaise
1 EL Senf (mittelscharf)
Worcestersauce
1-2 weiße Zwiebeln
4 reife Tomaten
8 Bürger-Brötchen
4 Blätter Eisbergsalat
8 Scheiben Speck
8 Scheiben Edamer
Tomatenketchup

1. Für die Steaks Zwiebel abziehen, fein würfeln.
Mit Hackfleisch und Frischkäse glatt rühren, mit Cayennepfeffer würzen und in 8 Portionen teilen.
Diese flach drücken, mit Butter bestreichen, zusammenklappen und zu runden, gut 1 cm dicken Frikadellen formen.
Zugedeckt kühl stellen.

2. Gewürzgurken fein würfeln. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden.
Beides mit Mayonnaise und Senf verrühren und mit Worcestersauce abschmecken.
Gurken-Würzsauce kühl stellen.

3. Zwiebeln abziehen, in dünne Scheiben schneiden und 15 Minuten in kaltes Wasser legen.
Tomaten waschen, putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Brötchen halbieren.
Salatblätter waschen und passend zu den Brötchenhälften zerteilen. Die Zwiebeln abtropfen lassen und trockentupfen.

4. Steaks mit Öl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Minute auf jeder Seite grillen.
Dann nach Belieben noch mal 1 Minute (medium gebraten) bis 3 Minuten (durchgebraten) grillen.
Inzwischen den Speck auf dem Grill knusprig braten und die Brötchenhälften kurz anrösten.

5. Dann die Burger nach Wunsch zusammensetzen: nur mit Salatblatt, Gurken-Würzsauce und Hacksteak zwischen den Brötchenhälften oder üppig zusätzlich mit Speck unter dem Steak, Tomaten, Zwiebeln, Käse sowie Ketchup.
Sofort genießen.

6. TIPP:
Bereiten Sie die Hacksteaks aus so frisch gehacktem Fleisch wie möglich zu.
Nehmen Sie sie erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank – Hackfleisch verdirbt in der Hitze schnell.
Butter in der Mitte macht Hacksteaks saftig, durch Salzen erst kurz vor dem Garen wird ihnen kein Wasser entzogen.
Außer der Würzsauce sollten die Zutaten zum Belegen nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, da der Burger dann schnell kalt wird.

Geflügel-Burger mit Ananas

Rezept für 4 Portionen:

500 g Hähnchenbrustfilet
2 Knoblauchzehen
2 Zweige frischer Koriander
1 Ei (Größe M)
1 EL Senf (scharf)
2 EL Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
1/2 kleine frische Ananas (ersatzweise etwa 240 g Ananas aus der Dose)
1 rote Chilischote
2 Lauchzwiebeln
2 EL Limetten- oder Zitronensaft
1/2 EL süße Chilisauce (Fertigprodukt)
4 Salatblätter
1 kleines Stück Salatgurke
2 EL Öl
4 flache Brötchen oder Hamburger-Brötchen

1. Hähnchenfleisch kalt abbrausen, gut trockentupfen und sehr fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen.
Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. Koriander waschen, trockenschütteln, Blättchen fein hacken.

2. Fleisch mit Knoblauch, Koriander, Ei, Senf, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer sehr gründlich durchkneten.
Zu vier Bällchen formen, flach drücken und auf einer Platte etwa 30 Minuten kalt stellen.

3. Inzwischen für die Salsa die Ananas putzen, schälen, einmal längs durchschneiden.
Holzigen Mittelstrunk entfernen und das Fruchtfleisch sehr fein würfeln. Chilischote waschen, entkernen und sehr fein hacken.
Lauchzwiebeln waschen, putzen und samt dem zarten Grün ebenfalls sehr fein schneiden.

4. Ananas mit Chili, dem weißen Teil der Lauchzwiebeln, Limetten- oder Zitronensaft und Chilisauce verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Salatblätter waschen und trockenschütteln, dicke Blattrippen flach schneiden.
Gurke schälen oder gründlich waschen und in feine Scheiben schneiden.

5. Öl in einer Pfanne erhitzen. Hack-Burger darin bei mittlerer Hitze pro Seite etwa 5 Minuten braten.

6. Brötchen aufschneiden. Nach Belieben auf der Schnittfläche kurz anrösten.
Brötchen mit je 1 Salatblatt und einigen Gurkenscheiben belegen. Gebratenen Burger darauf legen, mit Ananas-Salsa bedecken und mit Lauchzwiebelgrün bestreuen.
Mit der oberen Brötchenhälfte bedecken.
Heiß servieren.

7. TIPP:
Burger aus Geflügelfleisch sind schön leicht und fettarm.
Noch würziger werden sie, wenn Sie zur Abwechslung mal Lammfleisch verwenden.

Fisch-Burger mit Tomaten-Dip

Rezept für 4 Portionen:

125 g Vollmilchjoghurt
3-4 EL Creme fraiche
2-3 TL Meerrettich (Glas)
3-4 EL Tomatenketchup
Salz, Pfeffer
2 Tomaten
4 Baguette-Brötchen
8 gewaschene Salatblätter (z.B. Lollo Biondo)
4 dünne Scheiben Schnittkäse (z.B. junger Gouda)
4 Stücke Seelachsfilet (je etwa 150 g)
2 EL Zitronensaft
3-4 EL Mehl, 1 Ei (Größe M)
100 g Semmelbrösel
Fett zum Braten (z.B. Butterschmalz)

1. Joghurt, Creme fraiche, Meerrettich und Ketchup verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.

2. Tomaten waschen, putzen und in Scheiben schneiden.
Die Brötchen waagerecht halbieren, beide Hälften mit Joghurtsauce bestreichen. Untere Brötchenhälften mit Salat und Käsescheiben belegen.

3. Fischfilet abbrausen, trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern.
In Mehl wenden, durch das verquirlte Ei ziehen und mit Semmelbröseln panieren.

4. Reichlich Fett in einer großen Ranne erhitzen. Den Fisch darin auf beiden Seiten in je 2-3 Minuten goldgelb braten.
Fisch heiß auf die unteren Brötchenhälften setzen, erst mit Tomatenscheiben, dann mit den oberen Brötchenhälften bedecken.

Kochideen durch Kochkurse

Für viele Familien stellt sich jeden Tag erneut die Frage „Was soll ich nur kochen“? Die Geschmäcker der Familienmitglieder sind unterschiedlich, man möchte gerne auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten und abwechslungsreich sollte es auch noch sein. Ein gar nicht ganz so leichtes Unterfangen.

Wer frischen Wind in seine Küche bringen möchte, der kann einfach einen Kochkurs besuchen, denn seit einigen Jahren schon werden die verschiedensten Kochkurse von den unterschiedlichsten Einrichtungen angeboten. Meist stehen die Kochkurse unter einem bestimmten Motto und dauern ein Wochenende an. So kann man beispielsweise die türkische Küche kennenlernen, die nicht nur sehr lecker und abwechslungsreich ist, sondern dazu auch noch sehr gesund. Es gibt aber auch Kochkurse zu anderen Nationalitäten oder zu besonderen Ernährungsweisen. So werden u.a. Kochkurse für fettarme und kalorienreduzierte Kost angeboten, es gibt speziellen Kochkursen für Personen, die unter Herz-Kreislauferkrankungen leiden oder aber auch Kochkurse für Diabetiker.

Auch wenn man nicht an einer der genannten Erkrankungen leidet kann ein solcher Kochkurs viele neue Ideen geben, mit denen man Abwechslung in den Alltag bringen kann.

Angeboten werden Kochkurse von verschiedenen Einrichtungen. Oftmals sind es die örtlichen Volksschulen, an denen man einen solchen Kurs absolvieren kann. Des Weiteren gibt es in zahlreichen größeren Städten bereits richtige Kochschulen, in denen man unter Anleitung eines erfahrenen Kochs neue Ideen bekommt und neue Tricks und Tipps erhalten kann. Ferner ist es auch möglich, einen privaten Koch zu mieten, der einem zu Hause in gewohnter Umgebung neue Ideen für das tägliche Mittag- und Abendessen beibringt.
Die Kosten für solche Kurse sind sehr unterschiedlich, sodass sich der Vergleich durchaus lohnen kann. Das Internet bietet eine gute Hilfestellung, denn hier lassen sich nicht nur die Seminaranbieter über eine der Suchmaschinen kinderleicht und schnell finden, sondern man kann auch gleich die Kosten miteinander vergleichen.

Grünkohl – ein Wintergemüse das es in sich hat

grühkohlGrünkohl ist vor allem in Norddeutschland ein sehr beliebtes Wintergemüse, das auf viele verschiedene Arten und Weisen zubereitet und serviert wird. Meist wird die Zubereitung von Grünkohl von Generation zu Generation weitergegeben, denn in nahezu jeder Familie schmeckt Grünkohl ganz anders oder wird mit anderen Zutaten serviert.

Grünkohl kann man nach dem ersten richtigen Frost frisch auf dem Markt kaufen. Hier wird er meist in Tüten angepackt angeboten, der dann schon gesäubert ist. Doch dies ist eher die Ausnahme als die Regel. Waschen kann man Grünkohl aufgrund seiner großen Blätter am besten in der Badewanne. Durch die Duschbrause ist zudem gewährleistet, dass jeglicher Schmutz entfernt werden kann, denn vom Grünkohl kann man alles verwenden.

Der Klassiker zum Grünkohl ist die Bregenwurst, die in Bremen unter dem Namen Pinkel und in Hamburg als Kochwurst bekannt ist. Sie gibt es in frischer oder in gebrühter Form. Auch Kassler, am besten am Stück, ist sehr beliebt. Wurst wie auch Kassler werden einfach in den Topf mit dem Grünkohl gegeben und garen mit ihm zusammen. So gibt das Fleisch sein Aroma an den Grünkohl ab und wird nicht trocken. Ebenfalls nicht fehlen dürfen bei einer Menge von 3 Kilo Grünkohl 6 bis 10 fingerdicke Scheiben Bauchfleisch. Auch sie verfeinern das Aroma des gesamten Gerichts.

Der Grünkohl wird mit Wasser in einem großen Topf bei mittlerer Hitze aufgeköchelt. Anschließend lässt man den Grünkohl ein wenig abkühlen, gibt die Bregenwurst hinzu, die vom Kohl bedeckt sei, da sich so der Wurstsud am besten verteilen kann. Hinzu kommt nun der Bauchfleisch. Anschließend sollte das Gericht bei niedriger Temperatur schmoren und das mindestens für zwei Stunden.

Grünkohl schmeckt am besten, wenn man ihn einen Tag zuvor zubereitet und dann immer wieder erwärmt. Da es sich immer lohnt größere Portionen zu kochen, bietet es sich auch an, den Grünkohl einzufrieren. So kann man dieses Wintergemüse, zu dem im übrigen Kartoffeln gereicht werden, auch zu anderen Jahreszeiten genießen.

Grünkohl mit Pinkel

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Grünkohl
1 Zwiebel
3 Eßl. Schweineschmalz
1/2 Teel. Salz
1 Messersp.Pfeffer
1/4 l Fleischbrühe
500 g Kochwurst (Pinkel)

1. Den Grünkohl waschen, die Blätter von den Stielen streifen, tropfnaß in einem geschlossenen Topf erhitzen,
bis der Grünkohl zusammenfällt, abtropfen lassen und grob hacken.
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

2. Das Schmalz im Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin hellgelb braten. Den Grünkohl zufügen und andünsten.
Das Salz, den Pfeffer oder Muskat darüberstreuen.

3. Die Fleischbrühe zugießen.
Das Gemüse zum Kochen bringen und bei milder Hitze im geschlossenen Topf 45 Minuten dünsten.
Die Kochwürste waschen und auf den Grünkohl legen.

4. Bei milder Hitze noch weitere 15 Minuten dünsten, bis der Kohl weich genug ist.

 

Grünkohl mit Brägenwurst

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Grünkohl
1 Teel. Senf
1/2 l Wasser
375 g Brägenwurst
1 Zwiebel
1 Gewürznelke
500 g Kartoffeln
500 g saftige Birnen
3 Eßl. Schweineschmalz
1/2 Teel. Salz
1 Teel. Zucker

1. Die Grünkohlblätter von den Stengeln streifen, schlechte Stellen entfernen, die Blätter waschen
und in einen großen Topf geben. Das Wasser über den Grünkohl schütten und den Kohl zugedeckt
bei starker Hitze so lange kochen lassen, bis der Grünkohl zusammengefallen ist. Den Grünkohl in einem Sieb
abtropfen lassen, das Gemüsewasser auffangen. 1/2 Liter davon beiseite stellen. Den Grünkohl kleinschneiden.

2. Die Zwiebel schälen und mit der Gewürznelke bestecken. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden.
Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Birnenviertel in Stücke schneiden.
Die Hälfte vom Schmalz in einem großen Topf zerlassen, den Grünkohl, die Kartoffelscheiben und
die Birnenstücke lagenweise einschichten und jede Lage mit dem Salz und dem Zucker bestreuen.
Die Zwiebel zugeben.

3. Das Gemüsewasser mit dem Senf verrühren, über das Gemüse schütten und alles zugedeckt
bei milder Hitze 60 Minuten dünsten.
Nach 35 Minuten Garzeit die Brägenwurst mit dem restlichen Fett auf den Eintopf legen und garen.

Rote Grütze – der Nachtisch-Klassiker

Zu einem guten Essen gehört auch immer ein krönender Abschluss durch einen leckeren Nachtisch. Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig, wobei sich viele für eine leckere Rote Grütze entscheiden. Gerade im Norden Deutschlands ist die Rote Grütze in vielen verschiedenen Variationen überaus bebliebt und auf nahezu jeder Hochzeit zu finden. Lecker ist sie mit einer süßen Vanillesoße oder aber auch als Beilage zu einer frischen Waffel. Damit ist die Rote Grütze nicht nur eine Leckerei für die warme Jahreszeit, sondern macht sich auch im Winter richtig gut.

Für das klassische Rezept einer Roten Grütze braucht man rote und schwarze Johannisbeeren, die mit Himbeeren gemixt werden. Es gibt auch Varianten, bei denen zusätzlich noch Erdbeeren oder Kirschen hinzugegeben werden.

 

Grieß-Kroketten mit roter Grütze
    
Rezept für 6 Portionen:

Für die rote Grütze:
400 g gemischte TK-Beerenfrüchte
1 mittelgroßer Apfel
8 EL Apfelsaft
4 EL Zucker
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 cl Orangenlikör

Für die Grieß-Kroketten:
1 l Milch
4 EL Zucker
2 EL abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
180 g Grieß
1 Ei
100 g gehackte Haselnüsse

 1. Die Beerenfrüchte auftauen lassen. Die Milch mit dem Zucker und der Orangenschale zum Kochen bringen.
Den Grieß einstreuen und unter Rühren in einigen Minuten zu einem dicken Brei ausquellen lassen.
Daraus 2 cm dicke Rollen formen, in feuchte Tücher wickeln und erkalten lassen.

 2. Den Apfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Spalten schneiden.
Die aufgetauten Beeren mit dem Apfelsaft und dem Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Die Apfelspalten zugeben. Das Puddingpulver mit etwas kaltem Wasser verquirlen, zur Fruchtmasse geben
und das Ganze unter Rühren kräftig aufkochen.

 3. Die Grießrollen auswickeln und in 5 cm lange Stücke zerteilen.
Diese zuerst in dem verquirlten Ei und dann in den Nüssen wenden.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen darin unter vorsichtigem Wenden goldbraun braten.
Die rote Grütze mit dem Likör verfeinern und die Grießkroketten darauf anrichten.
Mit der Minze bestreut servieren.

Leichte Küche nach den Weihnachtsschlemmereien

Die Weihnachtszeit zeichnet sich durch gutes Essen aus, dass teilweise nicht nur schwer im Magen liegt, sondern sich gleich auch auf die Hüften setzt. Kein Wunder also, dass gerade mit dem Jahreswechsel viele Menschen den guten Vorsatz fassen, im kommenden Jahr ein wenig mehr auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die ersten Tage des Jahres mit einer leichten Küche zu gestalten, die schmeckt, bei der man auf Leckereien dennoch nicht verzichten muss, die aber dabei hilft, das ein oder andere Weihnachtspfund wieder loszuwerden – ohne dabei zu hungern. Nicht sehr zu empfehlen ist eine richtige Diät, davon raten sogar Ernährungsexperten ab. Durch den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel werden zwar schnell Pfunde verloren, doch in den meisten Fällen sind sie schnell auch wieder da. Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Zudem darf man nicht vergessen, dass zahlreiche Diäten eine gesundheitsschädliche Wirkung haben, denn nicht selten kommt es zu Mangelerscheinungen und der Stoffwechsel wird negativ beeinflusst.

Daher sollte man lieber das kontrollieren was man isst. FDH – friss die Hälfte – ist immer noch die beste Maßnahme, um nach den Feiertagen die Sünden zu verbannen. Es bringt auch nichts konsequent auf Süßigkeiten zu verzichten. Experten zufolge steigert der Verzicht auf Süßes das Verlangen danach. Die Zurückhaltung wird zu einer Qual, die nicht lange auszuhalten ist. Also lieber in Maßen essen, als auf alles Leckere zu verzichten.
Ideal sind auch kurze Fastentage, nicht länger als drei Tage andauernd. So können Obst-, Reis- oder Safttage eingelegt werden. Empfehlenswert ist auch Essen im Drei-Stunden-Takt. Hierbei werden jeweils nur kleine Portionen gegessen, die den Körper nicht belasten. Dabei sollte der Speiseplan in erster Linie aus Getreide, Gemüse und Obst bestehen, da diese Lebensmittel satt machen. Milch ist ebenso zu empfehlen, wobei es sich grundsätzlich um fettarme Milchprodukte handeln sollte. Kommt zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch, Fisch und Eier auf den Tisch, ist das völlig ausreichend.
Schlussendlich darf auch eine gehörige Portion Bewegung nicht fehlen. So sollte gerade nach den Weihnachtsfeiertagen einmal mehr ein Weg zu Fuß zurückgelegt werden.