Sushi – ein gesundes Fast-Food

Sushi stammt aus Japan, denn da dieses Land von Meeren umgeben ist, ist es auch naheliegend das in Japan viel Fisch gegessen wird.
Die Japaner essen in der Tat Fisch in großer Menge und in den verschiedensten Variationen. Der Trend des Sushi ist schon vor vielen Jahren nach Deutschland geschwappt, ist aber gerade jetzt im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde, denn Sushi gilt als das gesündeste, wenngleich auch teuerste, Fast-Food.

Sushi ist eine Kombination von Reis und rohem Fisch, welches ein wenig mit Essig gewürzt wird. Es gibt aber auch Sushi-Variationen mit Gemüse oder Ei sowie vielen weiteren Zutaten. Zu den bekanntesten Formen gehört das Nigiri-zushi und Maki-zushi. Beim Nigiri-zushi handelt es sich um eine Rolle aus Reis, die mit der Hand geformt und mit dem Fisch belegt wird. Das Maki-zushi wird auf einer Bambusmatte zubereitet. Hierbei wird der Reis auf der Bambusmatte ausgebreitet und dann mit dem Fisch belegt und gerollt.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Sushi eine sehr gesundes Fast-Food ist. Im Sushi sind nahezu die gleichen Nährwerte wie in anderen Lebensmitteln enthalten, der große Unterschied aber besteht darin, dass es bedeutend weniger Fett hat. Des Weiteren ist Fisch ohnehin sehr gesund, denn durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren können so Schlaganfällen und Herzinfarkten vorgebeugt werden. Durch die Kombination mit dem Reis ist es möglich, während der Verdauung den Blutzuckerspiegel langsamer steigen zu lassen. Dies wiederum bringt den Vorteil mit sich, dass das Sättigungsgefühl wesentlich länger anhält, als es bei anderen Lebensmitteln der Fall ist.

Des Weiteren zeichnet sich Sushi dadurch aus, dass es sehr kalorienarm ist. Der Reis besitzt rund 100 Kalorien pro 100 Gramm. Wie viele Kalorien eine ganze Sushirolle besitzt, hängt von der Größe und dem Belag ab. Die bekannte und beliebte Kappa-Maki (Gurkenrolle) besitzt ca. 100 Kalorien, während ein Stück einer California-Rolle ca. 40 Kalorien hat. In der Regel besteht eine typische Sushi-Mahlzeit aus acht verschiedenen Nigiri und zwei Stücken einer dünnen Rolle. Damit kommt man auf ca. 450 kcal.

 

California Rolls

Rezept für 4 Portionen:

Bitte BEACHTEN: REIS MUSS 1 STUNDE ABTROPFEN

200 g tiefgekühlte rohe Tiefseegarnelen ohne Schale
250 g Sushi-Reis (japanischer Rundkornreis; ersatzweise,Risotto-Reis)
200 g grüner Spargel
Salz
2 EL heller Reisessig (ersatzweise milder Obstessig)
2 TL Zucker
12 Schnittlauchhalme
4 Nori-Blätter (geröstete Seetangblätter; Asienladen)
4 EL Mayonnaise
50 g roter Kaviar
Sojasauce zum Dippen

1. Garnelen auftauen lassen. Inzwischen Reis in einer Schüssel kalt waschen.
Wasser abgießen und den Reis erneut waschen, bis das abgegossene Wasser fast klar ist.
Reis im Sieb 1 Stunde abtropfen lassen.

2. Spargel waschen und falls nötig das untere Drittel schälen. Spargelstangen in Salzwasser in 6-8 Minuten bissfest garen.
Kurz kalt abbrausen, Sud aufheben.

3. Garnelen am Rücken entlang einschneiden, jeweils schwarzen Darmfaden entfernen. Garnelen abbrausen.
Den Körper mit einem Holzstäbchen fixieren, so dass er nicht mehr gebogen ist.
Garnelen im siedenden Spargelsud 2-3 Minuten ziehen lassen, bis sie rot und gar sind.
Herausnehmen und abkühlen lassen.

4. Reis mit 1/4 l Wasser aufkochen und auf kleinster Stufe 8 Minuten offen quellen lassen, dann neben  dem  Herd  zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
Essig erhitzen, 2 TL Salz und Zucker darin auflösen.
Den gegarten Reis in eine weite Schüssel füllen und unter behutsamem Wenden mit dem Kochlöffel abkühlen lassen.
Essiglösung vorsichtig mit dem Reis vermengen. Schnittlauch waschen, trockenschütteln.

5. In einer Schüssel 1 Teil Wasser mit 1 Teil Essig vermischen.
Auf 1 Nori-Blatt mit den Händen eine Schicht Reis ausbreiten.
Dabei die Hände mit Essigwasser anfeuchten, damit der Reis nicht daran haftet.
Einen größeren Bogen Klarsichtfolie über dem Reis ausbreiten, die Sushimatte darüber legen und je 1 Hand auf die Matte und unter das Nori-Blatt legen, dann das Ganze wenden.

6. Nun liegt die Matte unten und das Nori-Blatt obenauf. In dessen Mitte längs 1 EL Mayonnaise verstreichen.
1/4 des Kaviars und 3 ganze Schnittlauchhalme darauf verteilen, dann jeweils 1/4 von Spargel und Garnelen.
Nun alles mit Hilfe von Matte und Folie mit befeuchteten Händen zur festen Rolle einrollen.

7. Die Rollen mit einem scharfen Messer halbieren, die Hälften noch mal halbieren.
Auf diese Weise auch die übrigen California Rolls herstellen. Evtl. mit Kaviar und Limettenachteln garnieren.
Mit Sojasauce servieren.

Nigiri-Sushi

Rezept für 4 Portionen:

800 g zubereiteter Sushi-Reis
200 g frisches Tunfischfilet
200 g frisches Lachsfilet
12 gekochte geschälte Garnelen
100 g eingelegter Ingwer in Scheiben
50 g Wasabi
Sojasauce

1. Die Fischfilets unter fließendem Wasser kalt abspülen und gründlich trockentupfen.
Tunfisch und Lachs in 5 cm lange und 3 cm breite Stücke schneiden.
Jedes Fischstück auf einer Seite dünn mit Wasabi bestreichen.

2. Die Garnelen, falls nötig, vom Darm befreien. Von unten einmal längs einschneiden, sodass die Garnelen nach außen aufgeklappt werden können.
Die aufgeklappte Unterseite mit Wasabi bestreichen.

3. Aus dem Sushi-Reis mit feuchten Händen kleine Stücke von 5 x 3,5 cm Größe formen.
Je ein Reisstück auf die mit Wasabi bestrichene Seite je eines Fischstückes bzw. einer Garnele pressen.

4. Den Reis fest andrücken und mit den Fingern der Fischform anpassen.
Den Vorgang so lange wiederholen, bis Fisch und Garnelen aufgebraucht sind.

5. Die Sushis auf Tellern anrichten.
Den Ingwer abtropfen lassen und häufchenweise neben die Sushis setzen.
Jeweils 2 Kleckse Wasabi mit auf den Tellern anrichten.
Die Sojasauce in vier kleine Schälchen geben und neben die Teller stellen.

Temaki-Sushi

Rezept für 4 Portionen:

400 g Sushi-Reis
100 g eingelegter Ingwer
4 EL Essig
1 EL Wasser
4 Stangen grüner Spargel
4 Nori-Blätter
1 kleine Zucchini
1  kleine Avocado
2 EL Zitronensaft
4 TL Majonäse
Sojasauce
Wasabi

1. Den Spargel waschen, das untere harte Stück abschneiden und die Stangen der Länge nach halbieren.
Die Zucchini putzen, waschen und in 7 cm lange und 1/2 cm breite Stifte schneiden.
Die Avocado schälen, den Kern entfernen, die Hälfte des Fruchtfleisches in Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
Die andere Hälfte mit dem Mixstab pürieren, mit Majonäse und 1 TL Sojasauce verrühren.

2. Essig und Wasser vermischen, die Hände damit befeuchten und aus 200 g Sushi-Reis 8 gleich große Bällchen formen.
Die Nori-Blätter quer halbieren und mit der glatten Seite nach unten auf eine Unterlage legen.
Ein Sushi-Bällchen darauf flach drücken und mit etwas Wasabi bestreichen.

3. 1/8 Spargel, Zucchini und Avocado darauf verteilen. Mit der Avocado-Majonäse bestreichen.
Den Belag mit beiden Zeigefingern festhalten und das Nori-Blatt von hinten nach vorne einschlagen.

4. Das Nori-Blatt kegelförmig wie eine Tüte aufrollen.
Zu den Temaki-Sushis serviert man den eingelegten Ingwer, Sojasauce und Wasabi.

5. „Echte” Sushis werden ohne Majonäse zubereitet, in dem Fall lässt man sie bei der Zubereitung einfach weg.

Traditionelle Küche zum Heiligen Abend

Wenn Heilig Abend kurz bevor steht, machen sich die meisten Familien umfangreiche Gedanken darüber, was an diesem Fest der Feste auf den Tisch kommen soll.
Nicht selten zerbrechen sie sich dabei den Kopf, denn immerhin möchte man seine Lieben zum Weihnachtsfest auf besondere Art und Weise verwöhnen. Jedoch sollte man dabei nicht vergessen, dass die traditionelle Küche zum Heiligen Abend gar nicht von opulenten Mahlzeiten gekrönt ist, sondern es eher einfache Dinge zu essen gibt.

Typisch ist in vielen Regionen dieser Welt der gute alte Kartoffelsalat und dazu gibt es ein einfaches Bockwürstchen. Aber auch Fisch kommt bei vielen Familien zum Heiligen Abend auf den Tisch, der ebenfalls in einer sehr einfachen Form gehalten ist. Auch ein Zungenragout ist immer wieder ein beliebtes Gericht zum Fest der Liebe.

Das es zum Heiligen Abend also eine dicke Ente, einen Gänsebraten oder aber auch einen Rehbraten gibt, ist eher die Ausnahme. Derart umfangreiche Speisen sind eher dem 1. und den 2. Weihnachtsfeiertag vorbehalten.
Aber ganz gleich was auch zum Weihnachtsfest auf den Tisch kommt, die Zubereitung der Speisen kann ganz einfach sein, wenn man sich im Internet ein wenig auf die Suche begibt. Zahlreiche Webseiten, auf denen man Ideen für die schönsten und einfachsten Weihnachtsleckereien bekommt, findet man am schnellsten über eine der Suchmaschinen.

Meist kann man hier nicht nur die entsprechenden Ideen einsehen und sich inspirieren lassen, sondern kann hier auch gleich die entsprechenden Einkaufslisten und Zubereitungsarten einsehen. Damit ist auch das Kochen von einem umfangreichen Mahl ganz einfach, sodass der Laie in der Küche auch mal seine Familie überraschen kann. Man kann im Internet auf verschiedene Arten und Weisen suchen, denn sucht man z.B. nach günstigen Gerichten zum Weihnachtsfest, wird man auch für den schlanken Geldbeutel schnell fündig.


Aufläufe – schnell, lecker, vielseitig

Aufläufe erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, denn sie sind überaus schnell zubereitet, man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen, Reste verwerten und dabei auch auf die schlanke Linie achten.
Aufläufe sind wahre Alleskönner und schon lange nicht mehr nur bei berufstätigen Personen beliebt. Hinzu kommt, dass Aufläufe sehr günstig sind. Dadurch dass sich Reste verwerten lassen, die alternativ im Müll landen würden, kann man schon mal jede Menge Geld sparen. Gestaltet man den Auflauf möglichst vielseitig, indem die unterschiedlichsten Zutaten verwendet werden, kann man auch hierbei Geld sparen, denn irgendwas hat man immer im Haus, was sich gut zu einem Auflauf vermengen lässt. Besonders hervorzuheben ist bei einem Auflauf, dass man ihn perfekt vorbereiten kann. So kann man bereits am Vortag den Auflauf zubereiten, im Kühlschrank aufbewahren und dann bei Bedarf einfach in den Backofen stellen.

Für einen Auflauf gibt es inzwischen sehr viele verschiedenen Rezepte, die sich z.B. über eine der Suchmaschinen finden lassen.
Daneben gibt es auch viele Kochbücher, die sich ausschließlich mit Aufläufen beschäftigen. Beliebt sich Aufläufe aber auch, weil man durch sie perfekt Reste verwerten kann. Ob Gemüse- oder Fleischreste, Kartoffeln, Nudeln oder Reis – mit ein wenig Phantasie kann man die tollsten Mahlzeiten zusammenstellen. Man kann hierbei sogar auf Vegetarier Rücksicht nehmen, denn ein Gemüseauflauf, mit den unterschiedlichsten Gemüsearten und als Beilage Kartoffeln, die sich im übrigen auch im Auflauf unterbringen lassen, schmeckt immer gut.
Was man für einen Auflauf grundsätzlich im Haus haben sollte ist Käse. Mit ihm wird der Auflauf in seiner Auflaufform betreut, sodass sich beim Erwärmen oder Garen eine knusprige Kruste ergibt.

Aufläufe eigenen sich aber nicht nur perfekt als Mahlzeit im Alltag, denn sämtliche Rezepte lassen sich von der Menge der Zutaten her ohne Weiteres verdoppeln. So kann man auch bei einer Feierlichkeit sehr gut einen Auflauf auf den Tisch bringen, ohne das man dafür stundenlang in der Küche stehen muss.

Herbstzeit ist Kürbis-Zeit

Sobald der August beendet und der September angefangen hat, kann man in den Supermärkten Kürbisse kaufen. Doch meist handelt es sich hierbei um Zierkürbisse, die eher zu Halloween ihren Einsatz finden. Es gibt aber auch Speisekürbisse, aus denen man die schönsten Gerichte zaubern kann. Rein vom Geschmack her ist Kürbis ein wenig gewöhnungsbedürftig. Mit den richtigen Zutaten aber handelt es sich hierbei um ein sehr vielseitig einsetzbares Lebensmittel.

Einige Kürbissorten kann man nur sehr schwer knacken, denn das Fruchtfleisch ist sehr massig und hat schon so manches Küchenmesser überfordert. Daher sollte man den Kürbis im Ganzen für eine gute halbe Stunde bei 150 Grad Celsius in den Backofen geben und anschließend abkühlen lassen. Dann kann man ihn einfach auseinander schneiden und weiter bearbeiten. Wer sich diese Arbeit ersparen möchte, der kann die Sorte „Uchiki Kuri“ kaufen, denn hierbei muss man die Schale nicht entfernen. Im Innern des Kürbis befinden sich die Samen, die man einfach mit einem Löffel auskratzen kann. Im Anschluss schneidet man den Kürbis in kleinere Stücke, die sich dann recht einfach weiterverarbeiten lassen.

Die Möglichkeiten für Kürbis-Gerichte sind sehr vielseitig. Am beliebtesten ist die Kürbissuppe, man kann aber auch einen Kürbiskompett herstellen oder eine Kürbismarmelade. Auch ein Kürbisbrot ist sehr lecker und leicht hergestellt. Des Weiteren eignet sich Kürbis auch hervorragend als Auflauf. Im Internet findet man schnell über eine der Suchmaschinen Rezepte für die leckersten Gerichte.

Wenn man einmal zu viel Kürbis hat, kann man ihn einfach einfrieren und hat damit einen Vorrat für die Zeit in der es keinen Kürbis zu kaufen gibt. Der Kürbis wird für das Einfrieren einfach in kleine Stücke geschnitten, bei mittlerer Hitze zu einem Brei gekocht, der dann abkühlen muss. Anschließend kann man das Mus einfach einfrieren. Innerhalb von sechs Monaten sollte das Mus dann verbraucht werden. Das Mus ist bei sehr vielen Rezepten mit Kürbis sogar die Basis.

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – doch was soll abwechslungsreiches auf den Tisch?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt, dass man 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag essen sollte – jeden Tag.

So könne man eine gesunde und ausgewogene Ernährung in die Tat umsetzen und damit sich und seiner Gesundheit sowie seinem Wohlbefinden etwas richtig Gutes tun. Doch was soll man jeden Tag auf den Tisch bringen? Schließlich soll es nicht langweilig werden. Es sollte nicht zu teuer sein und schmecken soll es ja auch noch.

An Obstsorten gibt es eine reiche Auswahl, die meist saisonbedingt ist. So sind beispielsweise im Winter nicht immer alle Obstsorten verfügbar.  Dies muss aber noch lange nicht heißen, dass die Auswahl im Winter eher bescheiden ist. Obst wird nahezu ausschließlich roh verzehrt, beinhaltet viele Vitamine und gehört daher unbedingt zu einer gesunden Ernährung dazu. Dabei gibt es viele Obstsorten, die überaus süß sind. Dies ist darin begründet, dass sie Fruchtzucker enthalten, der aber im Vergleich zu herkömmlichem Zucker nicht ungesund ist.
Besonders beliebt, nicht zuletzt aufgrund ihrer Eigensüße, sind Äpfel und Erdbeeren sowie Bananen. Im Sommer ein Hochgenuss sind Melonen, wobei Wassermelonen vor allem Flüssigkeit liefern und satt machen, Honigmelonen hingegen lecker süß sind. Überaus populär ist auch Rhabarber, vor allem da er vielseitig verwendet werden kann. Zu nennen sind noch die Steinobstsorten, wie Pflaumen, Kirschen, Pfirsiche und Nektarinen. Ebenso vielseitig wie das Obst ist auch das Gemüse, von dem viele Sorten gekocht wie auch roh verzehrt werden können.

Beim Kochen sollte man wissen, dass durch zu langes Kochen die meisten Vitamine und Nährstoffe vernichtet werden. Daher ist es immer besser auch Gemüse roh oder nur leicht angedünstet zu verzehren. Gemüse gibt es wirklich in vielseitiger Form, wobei grob in Salate und Blattgemüse, Rettich und Rüben, Kohlgemüse, Zwiebeln, Gurken, Hülsenfrüchte, Kräuter, Keimlinge, Sprossen, Getreide und Gräser unterschieden wird. Man kann leckeres Gemüse im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt kaufen, es gibt aber auch viele Tiefkühlprodukte, die wesentlich besser sind als ihr Ruf.

Kochen für Babys

Sobald man ein Baby nicht mehr stillt, stellt sich die Frage was Babys denn nun an Lebensmitteln bekommen können. Neben vielen fertigen Breien, die nur mit heißem Wasser aufgefüllt werden oder Fertigmahlzeiten aus dem Gläschen, die ebenfalls nur in einem Wasserbad erhitzt werden, kann man für seinen Nachwuchs auch selbst kochen. Der Aufwand hierfür ist nicht größer als für die Zubereitung der Speisen für den Rest der Familie. Man sollte nur wissen, was Babys und Kleinkinder vertragen können und auf welche Speisen man besser verzichten sollte.

Die beste Zeit um mit der Ernährungsumstellung anzufangen ist etwa um den siebten Lebensmonat herum. Bis dahin können die meisten Babys ohnehin nur die Muttermilch verdauen, sodass es schädlich wäre, schon vorher mit Beikost zu beginnen. Entscheidend ist beim Selbstkochen, dass nicht an der verkehrten Stelle gespart wird.

Die Lebensmittel sollten von bester Qualität sein. Dabei bieten sich Produkte aus der biologischen Erzeugung besonders gut an. Des Weiteren sollte auf absolute Frische geachtet werden. Solche Lebensmittel kann man in jedem Reformhaus oder Naturkostladen kaufen. Durch diese Lebensmittel kann man sich sicher sein, dass die Schadstoffbelastung der Ernährung für Kinder auf ein Minimum reduziert wird. Ein weiterer Vorteil des Kaufs in Naturkostläden ist, dass viele Getreidesorten gleich im Geschäft frisch gemahlen werden können. So muss man sich für zuhause keine Getreidemühle anschaffen.

Auch sonst sind keine besonderen Kochutensilien erforderlich, denn eine Reibe, ein Pürierstab sowie Kochtöpfe sind ihn den meisten Haushalten ohnehin vorhanden. Des Weiteren sollte man sich einige Schalen anschaffen, die man einfrieren kann. So kann man auf Vorrat kochen und spart damit in Zukunft Zeit. Besonders gut einfrieren lässt sich ein Gemüsebrei, während Kartoffeln immer frisch gekocht und püriert werden sollten.

Wissen sollte man noch, dass nicht alle Lebensmittel gleich gut geeignet sind. Als sehr verträglich erwiesen haben sich Karotten, Brokkoli, Pastinaken, Kürbis, Zucchini und Erbsen. Daneben kann man auch einfach auf die Gläschen im Supermarkt schauen und die Inhaltsstoffe selbst zu einem Brei verkochen.

Picknick – kulinarische Köstlichkeiten unter freiem Himmel

Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, holen viele Menschen nicht nur den Grill wieder aus dem Keller, sondern machen sich auf, um ein wunderbares Picknick in der freien Natur genießen zu können.
Vor allem für Kinder ist dies ein Heidenspaß, der schon damit beginnt, die vielen leckeren Zutaten zusammenzustellen und einzupacken.

Doch auch ein recht einfaches Picknick will gut geplant sein, denn es gilt die Lebensmittel einzupacken, die sich auch gut transportieren lassen, die keine Sauerei hinterlassen, wenn man auf einer Decke gebettet isst und die auch noch allen gleich gut schmecken. Man kann im Internet zahlreiche Webseiten finden, auf denen die schönsten Leckereien für ein gelungenes Picknick besonders gut geeignet sind. Doch grundsätzlich gilt: erlaubt ist alles was gefällt.
Besonders gut geeignet sind hart gekochte Eier sowie Gurken oder Melonen. Auch Bananen eignen sich immer wieder sehr gut, denn der Vorteil dieser Lebensmittel liegt darin, dass man sie nicht noch auswendig verpacken muss. Bei Salaten oder Gemüsesticks sieht das schon ein wenig anders aus, aber hier sollte die richtige Verpackung das kleinste Problem sein. Frischhalteboxen lassen sich gut im Picknickkorb verstauen. Hat man sich für Pfannkuchen, Wraps oder leckere Sandwich entschieden, kann man diese am besten in Frischhaltefolie transportieren. Hat man alle Lebensmittel einzeln eingepackt, kann sich zudem jeder das nehmen, auf was er gerade richtig Appetit hat.

Doch nicht nur die Auswahl der richtigen Lebensmittel ist bei einer Picknick-Vorbereitung wichtig. Bedenken sollte man auch, dass einige Lebensmittel schnell verderben oder einfach nicht mehr ansehnlich sind, wenn sie der Sonne ausgesetzt waren. Eine Kühltasche oder Kühl-Akkus dürfen also in keinem Fall fehlen. Diese sind auch bei den Getränken sehr hilfreich. An Getränken bietet sich Wasser sehr gut an, denn sollte es einmal zu einem kleinen Unfall kommen, klebt Wasser zumindest nicht.
Gerade wenn Kinder am Picknick teilnehmen, sollte man auf kleinere Kleckereien vorbereitet sein und neben Feuchttüchern auch ein Handtuch dabei haben.

Fruchtspieße mit Schokoladen-Fondue

Alle Kinder naschen gerne und auch sehr viele Erwachsene können von den vielen Leckereien nur schwer Abstand halten. Dabei sind Süßigkeiten so ungesund. Denn sie zerstören nicht nur die Zähne, sondern sorgen auch für das ungeliebte Hüftgold, welches der ein oder andere zuviel auf den Rippen trägt.

Aber meist ist die Verführung einfach viel zu groß und so wird alles an Süßigkeiten vertilgt, was man in die Hände bekommen kann. Vor allem auf Schokolade haben es viele Kinder und ebenso viele Erwachsene abgesehen. Dabei ist es ganz einfach gesunde Naschereien zuzubereiten. Sehr lecker und kinderlicht herzustellen sind beispielsweise Fruchtspieße, die dann in ein Schokoladenfondue eingetaucht werden.

Alles was man dazu braucht sind Schaschlikspieße, die man in nahezu jedem Supermarkt kaufen kann. Dazu braucht man noch diverse Früchte und natürlich ein Schokoladenfondue. Setzt man dabei auf dunkle Schokolade, also Schokolade mit einem sehr hohen Anteil an Kakao, dann kann gut und gerne von einer gesunden Schokolade gesprochen werden. Es gilt bei Schokolade nämlich grundsätzlich: je mehr Kakao einhalten ist, desto besser ist die Schokolade und desto weniger muss man ein schlechtes Gewissen haben.

Die Früchte werden einfach in kleine Stückchen geschnitten und dann auf die Spieße gespickt. Mit einem solchen Spieß kann man die Frucht dann in das Schokoladenfondue tauchen und so eine ganz leckere Süßigkeit genießen, die einen hohen Anteil an Vitaminen liefert. Altnativ zu einem Fondue kann man auch Schokolade im Wasserbad schmelzen, mehrere Flüchte auf einen Schaschlikspieß ziehen, diese Spieße dann auf ein Grillgitter legen und die flüssige Schokolade dann darüber träufeln lassen. Ist die Schokolade fest geworden, hat man ebenso leckere Fruchtspieße mit Schokolade, von denen man gern auch schon mal eine Portion mehr genießen darf. Auch hier ist es wieder entscheidend, dunkle Schokolade zu verwenden.


Kochen mit dem Wok

Kochen mit dem Wok wird immer beliebter und das nicht nur bei dem Asiaten um die Ecke, sondern in unseren Küchen.

Das Kochen im Wok ist mit sehr vielen Vorteilen verbunden. In erster Linie geht es unheimlich schnell, denn bei den meisten Wok-Gerichten werden einfach nur alle Zutaten zusammen, nicht selten in einer bestimmten Reihenfolge, in den Wok geworfen, gegart und fertig.
Da der Wok eine sehr hohe Temperatur erreicht, sind die Gerichte entsprechend schnell zubereitet. Daneben gibt es noch einen weiteren, unschlagbaren Vorteil der Wok-Gerichte: sie sind verdammt gesund. Alle Zutaten für ein Wok-Gericht werden klein geschnitten und schnell in dem sehr heißen Wok gegart. Dadurch bleibt vor allem Gemüse noch knackig und verkocht nicht, wie es in einem herkömmlichen Kochtopf schnell der Fall ist.

Das Besondere am Kochen mit einem Wok ist, dass die Zutaten ständig gerührt werden. Daher sollte man sich die einzelnen Zutaten auch in Reichweite des Woks hinstellen, um sie bequem zufügen zu können. Auch die Gewürze sollten sich immer in der Nähe der Kochstelle befinden. Welche Lebensmittel und Gewürze im Einzelnen gebraucht werden, kann man den vielen verschiedenen Rezepten entnehmen.

Leckere Wok-Rezepte gibt es im Internet in Hülle und Fülle und auch im Buchfachhandel kann man zahlreiche Kochbücher erstehen. Wer sich nicht gleich eine Wok-Pfanne zulegen möchte, diese sind nämlich nicht gerade günstig, der kann auch einfach eine größere Pfanne nutzen. Sinnvoll ist der „echte“ Wok, da hier die Seitenwände ein wenig höher sind, sodass man auch größere Portionen problemlos zubereiten kann. Im übrigen spielt es überhaupt keine Rolle, ob man einen herkömmlichen Elektroherd nutzt oder ob man einen Gasherd sein eigen nennt. Mit dem Gasherd wird der Wok lediglich schneller heiß, was noch mehr Zeit einspart.
Der Genuss ist aber der gleiche.

Gebratener Spargel mit Tofu aus dem Wok

Rezept für 4 Portionen:

400 g grüner Spargel
120 g rote Paprikaschote
60 g Mohren
40 g Staudensellerie
10 g frische Ingwerwurzel
1 Knoblauchzehe
40 g Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
200 g Tofu
4 EL Erdnussöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Für die Soße:
100 ml Gemüsefond
3 EL Reiswein
4 EL helle Sojasoße
1/2 TL Speisestärke
1 EL fein geschnittenes Koriandergrün

Außerdem:
Koriandergrün zum Garnieren

1. Den Spargel waschen, das untere Stielende abschneiden, bei Bedarf das untere Drittel schälen.
Die Stangen in 4 cm lange Stücke schneiden.
Die Paprikaschote halbieren, die Samen, die weißen Trennwände sowie die Stielansätze entfernen.
Die Schotenhälften innen und außen waschen, anschließend in Rauten mit etwa 1 cm Kantenlänge schneiden.
Die Mohren schälen, den Staudensellerie putzen, beides in dünne Scheiben schneiden.
Den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden, die Knoblauchzehe pellen und fein würfeln.
Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
Den Stielansatz der Chilischote entfernen, mit einem spitzen Messer die Samen herauslösen.
Die Schote waschen, abtrocknen und in feine Ringe schneiden.
Den Tofu in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.

2. 2 EL Öl in einem Wok erhitzen, den Tofu darin rundherum braten. Herausnehmen und warm stellen.
Das restliche Öl in den Wok geben, den Ingwer, die Knoblauchwürfel, die Zwiebel- und Chiliringe zufügen und unter Rühren 5 Minuten braten.
Den Spargel, die Paprikarauten, die Mohren und den Sellerie zufügen und unter Rühren weitere 5 Minuten braten.

3. Für die Soße alle Zutaten gut miteinander verrühren.
Über das Gemüse geben und noch 5-8 Minuten bei reduzierter Hitze garen.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Den gebratenen Spargel mit dem Koriandergrün garnieren und heiß servieren.

Chinesisches Wok-Gemüse

Rezept für 4 Portionen:

200 g Shiitake-Pilze
50 g Bambussprossen aus der Dose
100 g Sojabohnenkeimlinge
100 g Zuckerschoten
1 Karotte
2 cm frischer Ingwer
100 g Babymais
3 EL Sonnenblumenöl
100 g Brokkoliröschen
1 EL Chilisauce
2-3 EL helle Sojasauce
2 TL Sesamöl

1. Die Pilze sauber reiben und halbieren. Die Bambussprossen in Scheiben schneiden und diese vierteln.
Die Sojabohnenkeimlinge verlesen, überbrausen und abtropfen lassen. Die Zuckerschoten halbieren.
Die Karotte und den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden.
Den Babymais der Länge nach halbieren.

2. Die Hälfte des Öls in einem Wok stark erhitzen.
Pilze, Bambussprossen und Sojabohnenkeimlinge 3 Minuten unter Rühren darin braten, herausnehmen.

3. Das restliche Öl im Wok ebenfalls stark erhitzen.
Zuckerschoten, Karotte, Ingwer, Babymais und Brokkoliröschen zufügen und ebenfalls 3 Minuten darin braten, dabei ständig rühren.
Dann Chili- und Sojasauce sowie die Pilz-Mischung unterrühren. Alles ca. 2 Minuten weiterbraten.
Zuletzt das Sesamöl untermischen.
Sofort servieren.

Shiitake-Hähnchen-Mix aus dem Wok

Rezept für 2 Portionen:

200 g Hähnchenbrustfilet
200 g Shiitake-Pilze
2 Möhren
1 kleine Zucchini
2 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1-2 TL chinesische 5-Gewürze-Mischung
3-4 EL Reiswein (ersatzweise trockener Sherry)
2-3 EL helle Sojasoße
Salz
40 g frische Sprossen (z.B. Mungobohne, Alfalfa)

1. Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen und in feine Streifen schneiden.
Die Shiitake-Pilze säubern, putzen und klein schneiden. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
Die Zucchini waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.

2. Das Öl in einem großen Wok erhitzen. Die Hähnchenbruststreifen darin anbraten. Den Knoblauch pellen und dazupressen.
Das Fleisch mit etwas Gewürzmischung bestreuen, wenden und an den Rand des Woks schieben.
Die Möhren in die Mitte geben und unter gelegentlichem Wenden 3-4 Minuten braten, dann ebenfalls an den Wokrand schieben.
Die Pilze in die Mitte geben, 2-3 Minuten braten und an den Rand schieben.
Die Zucchini in die Wok-mitte geben und 1 Minute braten.

3. Alle Zutaten mischen und mit dem Reiswein, der Sojasoße, der Gewürzmischung und Salz abschmecken.
Unter Wenden noch 1 Minute braten.
Mit den Sprossen bestreut anrichten.


Das richtige Kochzubehör

 

Ganz gleich wie gut man kochen kann, wie viele Ideen man hat oder wie gut man sich mit den einzelnen Lebensmitteln auskennt.

Richtig gut gelingen kann ein Essen nur dann, wenn man auch das richtige Kochzubehör hat. Hierzu gehört nicht nur ein guter Herd, sondern auch die richtigen Töpfe und Pfannen ebenso Messer und weitere Utensilien. Doch auf was kann man auch in der privaten Küche nicht verzichten?

Entscheidend ist erst mal die Basis, wozu in jedem Fall ein gutes Brett gehört, auf dem die unterschiedlichsten Lebensmittel für das Kochen vorbereitet werden können. Holzbretter bieten sich an dieser Stelle sehr gut an. Sie sind leicht zu reinigen und in unterschiedlichen Größen erhältlich, sodass man auch eine größere Arbeitsfläche mit ihnen schaffen kann. Da in das Holz aber die Säfte der Lebensmittel einziehen können, ist darauf zu achten, dass es immer besonders sorgfältig gesäubert wird. Zudem sollte man das Holzbrett alle halbe Jahr mit etwas Schmiergelpapier abschleifen und dann mit Öl einreiben.
Am besten eignet sich dafür Olivenöl.

Des Weiteren unerlässlich in jeder Küche sind gute Messer. Man muss sich nicht gleich ein Messerset anschaffen, dass ein Vermögen kostet. Im Fachhandel gibt es gute Allzweckmesser, mit denen viele Arbeiten in der Küche gut erledigt werden können. Dabei sollte man einen Euro mehr investieren, dann verfügt das Allzweckmesser auch über eine lange Lebensdauer.

Ebenso wichtig wie diese Dinge sind auch die richtigen Töpfe und Pfannen. Auch hier ist es zu empfehlen, lieber in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren, dafür vielleicht nicht fünf Töpfe anzuschaffen. Meist sind zwei bis drei Töpf unterschiedlicher Größe schon ausreichend. Eine gute Pfanne reicht in der Regel aus. Sie sollte antihaftbeschichtet sein, da so ein fettarmes Kochen möglich ist.